Multiple Sklerose: Plasmapherese

In welchem Stadium einer Multiplen-Sklerose-Erkrankung könnte der Arzt zu einer Plasmapherese raten? Wie läuft das Blutwäsche-Verfahren ab? Stimmt es, dass das nur bei akuten MS-Schüben in Betracht gezogen wird? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Ist eine Plasmapherese auch für die Langzeitbehandlung geeignet?

Nein, die Plasmapherese ist nur eine Behandlungsoption für Menschen mit Multipler Sklerose mit einem schweren Schub, denen Kortison nicht hilft. Kommt es unter den Medikamenten nicht zu einer spürbaren Verbesserung, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie einen Versuch mit der "Blutwäsche". Das sollte allerdings spätestens vier bis sechs Wochen nach Beginn des Schubes geschehen.

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MS: Wem kann eine Plasmapherese helfen?

Das ist leider im Vorfeld gar nicht so einfach zu beantworten. Die Plasmapherese ist grundsätzlich nur eine Option für den schweren Schub einer Multiplen Sklerose, der auf medikamentöse Immunblocker (Kortison) nicht anspricht. Und sie hilft nur denjenigen mit MS, in deren Entzündungsherden sich lösliche Antikörper finden.

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MS: Was ist eine Plasmapherese?

Plasmapherese ist ein Verfahren, bei dem Blutplasma, d.h. der flüssige Teil des Blutes, von den festen Bestandteilen, den Blutzellen, außerhalb des Körpers getrennt wird. Die Plasmapherese ist eine Option zur Behandlung des MS-Schubes, wenn Medikamente nicht zu einer ausreichenden Besserung führen.

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