MS: Nebenwirkungen einer Kortison-Therapie

Zu welchen möglichen Nebenwirkungen kann es im Rahmen einer MS-Behandlung mit Kortison kommen? Was hat es auf sich mit den Berichten über Haarwurzelentzündungen, Pigmentstörungen der Haut, Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten, Osteoporose und anderen Begleiterscheinungen? Um solche Fragen geht es in dieser Rubrik.

Stoßtherapie mit Kortison: Sind Nebenwirkungen häufig?

Leichte Nebenwirkungen kommen etwa bei der Hälfte der Behandelten vor. Dies sind vor allem Magen-Darm-Beschwerden, Schwitzen, Schlafprobleme und Herzklopfen. Schwerere Nebenwirkungen sind selten.

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Kann es unter einer Stoßbehandlung mit Kortison zu Magenproblemen kommen?

Ja. Auch wenn eine Kurzbehandlung mit hochdosierten Kortison-Präparaten meist gut verträglich ist, kann es zu Magenschleimhautreizungen und Magenschleimhautentzündungen kommen.

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Stimmt es, dass der Blutzucker unter einer Kortison-Behandlung ansteigen kann?

Ja. Insbesondere bei einer hochdosierten Kortison-Behandlung kann der Zuckerwert im Blut manchmal sogar erheblich ansteigen. Denn unter dem Kortison-Einfluss werden Energiereserven in Zucker umgewandelt.

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Welche anderen Medikamente sollte man bei einer Kortison-Behandlung nicht einnehmen?

Kortison ist nicht nur ein starker Unterdrücker des Immunsystems, es ist als körpereigenes Hormon auch sonst ein recht "eingreifendes" Medikament mit komplexen Wirkungen. Deswegen haben Kortison-Präparate, die nicht nur örtlich (Haut, Spray) angewandt werden, eine ganze Reihe an möglichen Nebenwirkungen. Und auch Auswirkungen auf die Wirkung anderer Arzneimittel.

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Wie kann man die Verträglichkeit der Kortison-Tabletten für den Magen verbessern?

Für eine gute Verträglichkeit Ihrer Kortison-Tabletten können Sie selbst etwas tun: Wenn Sie Decortin® oder andere Kortison-Präparate täglich als Tablette einnehmen müssen, sollten Sie diese nicht nüchtern, sondern unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit zu sich nehmen.

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