Multiple Sklerose & Glatirameracetat

Wie wirkt Glatirameracetat (Copaxone) gegen Multiple Sklerose? Es heißt: Bei Multipler Sklerose ist der MS-spezifische Immunmodulator Glatirameracetat auch bei einer langjährigen Behandlung effektiv. Stimmt das? Welche Nebenwirkungen können unter Copaxone auftreten? Um Vorteile und Nachteile dieses Medikaments geht es in diesem Kapitel.

Stimmt es, dass es unter Copaxone zu stärkeren Körperreaktionen direkt nach der Injektion kommen kann?

Ja, allerdings ist das sehr selten. Die Betroffenen reagieren dann sofort nach der Injektion von Glatirameracetat (Copaxone®) mit stärkeren körperlichen Beschwerden. Ärzte bezeichnen das etwas holprig als Postinjektionsreaktion (post = danach).

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Kann man auch gegen Copaxone (Glatirameracetat) Antikörper entwickeln?

Ja, allerdings ist das von geringerer Bedeutung als bei der Interferon-Therapie. Unter der Behandlung mit Copaxone® (Glatirameracetat) kommt es sogar sehr häufig zu einer Antikörper-Bildung, das führt aber nur selten zu einem Wirksamkeitsverlust.

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Schadet Glatirameracetat (Copaxone) in der Schwangerschaft?

Wie die Interferon-Präparate ist auch Glatirameracetat (Copaxone®) in der Schwangerschaft nicht zugelassen. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine Vorsichtsmaßnahme.

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