Wie wird ein MS-Schub in der Schwangerschaft behandelt?

Schwangere Frauen sollten insbesondere in der Frühschwangerschaft möglichst kein hochdosiertes Kortison erhalten, da es zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die Entzündungsaktivität und damit die Schubfrequenz der Multiplen Sklerose sind in der Schwangerschaft aber zum Glück auch deutlich geringer als davor und danach.

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Dennoch ist das Auftreten eines Schubes in der Schwangerschaft  nicht völlig ausgeschlossen. Besonders in der Frühschwangerschaft sollte dann auf eine Kortison-Stoßtherapie verzichtet werden. Aber auch in späteren Abschnitten der Schwangerschaft sollte man anderen Behandlungsmethoden wie Physio- oder Ergotherapie den Vorzug geben. Nur wenn es gar nicht anders geht, kann eine hochdosierte Kortison-Therapie auch in der Schwangerschaft erwogen werden.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Schwangerschaft finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Eltern_Kind

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