MS: Was bewirken Glukokortikoide (Kortison) im akuten Schub?

Geht ein akuter Schub der Multiplen Sklerose mit Bewegungsstörungen oder anderen funktionellen Beeinträchtigungen einher, wird oft eine kurzfristige Behandlung mit hochdosierten Glukokortikoiden empfohlen. In der Regel wird dabei der Wirkstoff Methylprednisolon eingesetzt.

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Kortison-Präparate (Glukokortikoide) wirken grundsätzlich entzündungshemmend. Im Prinzip werden alle Prozesse, die mit der Immunabwehr zu tun haben, gehemmt. Auch bei der MS vermögen Glukokortikoide, die Entzündungsaktivität einzudämmen. Zudem bremsen sie den Einstrom weißer Blutkörperchen in die Entzündungsherde des Nervengewebes und tragen damit zu einer Beruhigung bei. Insgesamt können Kortison-Präparate damit die Rückbildung des MS-Schubs einleiten bzw. beschleunigen.

Den Verlauf der Grunderkrankung können Glukokortikoide nach aktuellem Kenntnisstand hingegen nicht beeinflussen.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

Kommentare (1)
Hörsturz Kortison behandelt
1 Sonntag, den 19. April 2015 um 07:29 Uhr
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