Multiple Sklerose & Alemtuzumab

Wann ist bei Multiple Sklerose Alemtuzumab geeignet? Welche Nebenwirkungen hat der Antikörper? Und warum muss zusätzlich Kortison gegeben werden? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Auf welche Weise wirkt Alemtuzumab (Lemtrada) gegen Multiple Sklerose?

Alemtuzumab (Handelsname: Lemtrada®) ist ein monoklonaler Antikörper. Er richtet sich gegen körpereigene Abwehrzellen, wirkt also wie ein Immunblocker. Damit entspricht Alemtuzumab dem Grundprinzip, das fast allen Medikamenten gegen Multiple Sklerose (MS) zu eigen ist.

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MS: Wann kommt eine Behandlung mit Alemtuzumab (Lermtrada) in Betracht?

Der medikamentöse Antikörper Alemtuzumab (Lemtrada®) ist eine therapeutische Option bei schubförmig verlaufender MS und hoher Krankheitsaktivität. Mit hoher Krankheitsaktivität ist gemeint, dass es in relativ kurzen Abständen zu neuen Schüben gekommen ist oder der Behinderungsgrad zugenommen hat.

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Wird Alemtuzumab (Lemtrada) eingenommen oder gespritzt?

Der Antikörper Alemtuzumab (Lemtrada®) gegen die Multiple Sklerose muss als Infusion verabreicht werden. Allerdings sind dazu nur einige wenige Sitzungen notwendig, weil die Wirkung des Medikaments sehr lange vorhält.

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Welche Nebenwirkungen können unter Alemtuzumab (Lemtrada) auftreten?

Die häufigsten Nebenwirkungen von Alemtuzumab (Lemtrada®) sind direkte Reaktionen auf die Infusionen. Diese können bis zu 24 Stunden nach deren Verabreichung auftreten. Zu den typischen Beschwerden dieser unmittelbaren Infusionsfolge zählen:

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Infusion von Alemtuzumab (Lemtrada): warum zusätzlich Kortison?

Da es bei den ersten Infusionen von Alemtuzumab (Lemtrada®) häufiger zu – meist leichten – Reaktionen des Immunsystems kommt, verabreicht der Arzt im Vorfeld Kortison. Damit sollen stärkere Beschwerden verhindert werden.

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Alemtuzumab (Lemtrada): Warum kann man nach der Infusion nicht gleich nach Hause?

Nach der Infusion von Alemtuzumab (Lemtrada®) muss man noch etwa zwei Stunden in der Praxis oder Klinik bleiben, je nachdem, wo die Behandlung stattfindet. Das geschieht zur Sicherheit, falls starke allergische Reaktionen oder andere bedrohliche Immuneffekte auftreten. Das passiert zwar selten, ist dann aber ohne ärztliches Beisein gefährlich.

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Alemtuzumab gegen MS: Muss man wirklich so oft zur Blutkontrolle?

Ja, diese Kontrolluntersuchungen sind nach Infusionen mit Alemtuzumab (Lemtrada®) wichtig. Nicht nur die Blutwerte werden dabei bestimmt, sondern auch der Urinbefund. Das Ganze ist eine Sicherheitsmaßnahme. Es geht darum, mögliche schwere Nebenwirkungen im Fall des Falles früh zu entdecken.

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MS: Warum bieten so wenig Ärzte Alemtuzumab als Therapieoption an?

Die Wirksamkeit von Alemtuzumab (Lemtrada®) ist in Studien recht gut belegt. Sowohl die Häufigkeit von Schüben als auch die Zunahme von Behinderungen wird gegenüber einer Interferon-Behandlung stärker reduziert. Viele Ärzte sorgen sich aber um die potentiellen Nebenwirkungen von des Antikörpers .

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