Aktuelle MS-Studien aus 2014 kritisch analysiert

Hier finden Sie aktuelle MS-Studien aus 2014 kompakt zusammengefasst und von unserem Ärzte-Team genauer beleuchtet. In unserem Board können Sie auch mitdiskutieren!

Progressive Multiple Sklerose: Weltweite Forschungs-Initiative gestartet

Die chronische Form der Multiplen Sklerose führt in der wissenschaftlichen Erforschung leider immer noch ein Schattendasein. Ein großangelegter und mit 22 Millionen Euro finanzierter Zusammenschluss von verschiedenen Arbeitskreisen international führender Universitätskliniken soll das nun ändern.

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HIV-Infizierte erkranken verhältnismäßig selten an MS

In einer großangelegten britisch-australischen Studie konnte gezeigt werden, dass mit HIV infizierte Menschen im Vergleich zu Nicht-Infizierten signikant reduzierte MS-Raten aufwiesen. Bei der Untersuchung wurden die Daten von 21.207 HIV-Patienten einem Kontrollkollektiv von über 5 Millionen Menschen gegenübergestellt und analysiert.

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Gute und schlechte Fresszellen: Neue Erkenntnisse in der MS-Forschung

US-Amerikanischen Wissenschaftlern gelangen jüngst möglicherweise wegweisende Entdeckungen in der MS-Forschung: Makrophagen, eine bestimmte und zentral wichtige Form von Immunzellen, existieren offenbar in zwei entgegengesetzt wirkenden Arten. Die „gute“ Form dieser, auch als „große Fresszellen“ bekannten, Zellen schützt dabei offenbar die Nervenfasern vor körpereigenen Angriffen, wohingegen die „schlechten“ diese selbst zerstören.

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Daclizumab HYP zeigt auch in Phase-3-Studie positive Effekte

Weitere Ergebnisse der großangelegten sogenannten DECIDE-Studie sind nun veröffentlicht: Demnach reduziert das Medikament "Daclizumab high yield process" (kurz DAC HYP) sowohl die Schubrate als auch die Krankheitsaktivität bei MS über zwei bis drei Jahre signifikant.

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CIMT-Therapie bei progressiver MS: Deutliche Verbesserung der Mobilität durch spezielles Training

„In den Defekt hinein trainieren“: In der Schlaganfall-Behandlung ist das Prinzip schon länger bekannt und erfolgreich im Einsatz. Hierbei wird z.B. bei Lähmung eines Arms bewusst der gesunde Arm verbunden, sodass der Patient zwangsläufig den eingeschränkten anderen Arm nutzen und damit trainieren muss. Der Name dieser Methode ist CIMT (constraint-induced movement therapy, übersetzt etwa: Beschränkungsbedingte Bewegungstherapie).

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Sexualhormon Östrogen birgt offenbar unerforschtes Potential in der MS-Behandlung

Frauen mit schubförmiger Multipler Sklerose könnten eventuell von einer Kombination aus einem Östrogenpräparat (Östriol) und dem seit langem angewandten und bewährten Arzneimittel Glatirameracetat profitieren, so das Ergebnis einer neuen US-Amerikanischen Studie. Hierbei zeigte sich ein positiver Effekt sowohl auf die Schubrate als auch auf den Krankheitsfortschritt der Probandinnen.

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MS und Alternativmedizin: Neue Richtlinien zeigen auf, was nachweislich hilft

Die größte Neurologen-Gesellschaft der USA hat mehrere häufig bei MS verwendete Methoden der sogenannten Komplementärmedizin wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Daraus wurden aktuelle Guidelines für Ärzte und Patienten zusammengestellt. Grundlage waren alle verfügbaren Studienergebnisse zu den jeweiligen Themen in Zusammenhang mit der Anwendung bei Multipler Sklerose. Diese wurden von dem Experten-Team sorgfältig geprüft bezüglich Nutzen, Sicherheit, Nebenwirkungen sowie der Frage, für welche Beschwerden die jeweiligen Mittel empfehlenswert bzw. eher ungeeignet seien.

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Sekundär progrediente MS: Cholesterin-Senker kann Hirnzellen schützen

Eine aktuelle britische Studie zeigte, dass die Einnahme von hochdosiertem Cholesterin-Senker Simvastatin die Hirnatrophie, also den Abbau von Hirnmasse, deutlich reduzieren konnte. So war im MRT der beteiligten Personen nach zwei Jahren eine Minderung der Atrophierate um durchschnittlich 43% festzustellen.

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Niedriger Vitamin D-Wert zu Beginn der Erkrankung geht mit höherer Aktivität und Progression einer Multiplen Sklerose einher

Ein internationales Forscherteam aus Harvard hat herausgefunden, dass die Vitamin-D-Blutwerte, die Patienten ganz zu Beginn ihrer MS-Erkrankung aufweisen, signifikant mit deren Verlauf korrelieren. Und damit gegebenenfalls sogar Vorhersagen über einen langsameren bzw. schnelleren Krankheitsfortschritt möglich seien.

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Alkoholkonsum geht offenbar mit niedrigerer MS-Rate einher

Eine große schwedische Studie hat einen Zusammenhang zwischen dem Genuss von Alkohol und einer damit einhergehenden kleineren Wahrscheinlichkeit einer späteren MS-Erkrankung festgestellt. Für die Untersuchung wurden rückwirkend sogenannte Lifestyle-Daten von 6.619 MS-Patienten sowie 7.007 gesunden Kontrollpersonen aus zwei vorangegangenen Studien verglichen.

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Neue Richtlinie bietet Übersicht über vielfältige emotionale Störungen bei MS

Psychische Funktionsstörungen kommen bei Menschen mit Multipler Sklerose deutlich häufiger vor als bei der Durchschnittsbevölkerung. Diese zu erkennen und effektive Hilfen aufzuzeigen ist das Ziel einer gerade publizierten Leitlinie der weltgrößten neurologischen Gesellschaft, der American Academy of Neurology (AAN).

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