Morbus Parkinson: Eine neurodegenerative Erkrankung

Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die chronisch fortschreitet. Meist beginnt die Krankheit zwischen dem 50. Und 60. Lebensjahr. In Deutschland sind zurzeit ca. 400.000 Menschen von Parkinson betroffen. Derzeit ist die Krankheit in den meisten Fällen nicht vollständig heilbar. Die meisten schulmedizinischen Therapien haben zudem starke Nebenwirkungen. Sie können zwar Symptome lindern, halten das Fortschreiten der Krankheit aber nicht auf. Immer mehr Studien gibt es zu pflanzlichen Therapien – und die geben Hoffnung.

Ursachen und Risiken

Die für die Produktion des Botenstoffs Dopamin zuständigen Nervenzellen im Gehirn werden abgebaut und ein Dopaminmangel entsteht. So kommt es zu Symptomen wie Muskelstarre und -zittern, Haltungsinstabilität und verlangsamten Bewegungen bzw. Bewegungslosigkeit. Warum die Dopamin-produzierenden Zellen bei Parkinson-Betroffenen abgebaut werden, ist bis heute nicht geklärt. Wissenschaftler nehmen an, dass verschiedene Faktoren einen Einfluss haben. So stehen beispielsweise Pestizide und andere Umweltgifte im Verdacht, die Krankheit auszulösen. In bestimmten Ausnahmen kann Parkinson auch die genetische Veranlagung eine Rolle spielen – dies ist allerdings selten der Fall. Über eines ist man sich in der Parkinson-Forschung heute einig: Ein entscheidender Einflussfaktor auf die Krankheit ist die Ernährung, die der Veränderung der Nervenzellen entgegenwirken kann.

Experten empfehlen Pflanzenstoffe

Immer mehr Studien zeigen, dass über Ernährungs- und Pflanzenstoffe nicht nur das Risiko zu erkranken reduziert werden kann, sondern auch eine deutliche Besserung bei bereits Betroffenen herbeigeführt werden kann. Diese schließen eine schulmedizinische Behandlung nicht aus, sondern können ergänzend eingesetzt werden. Es gibt zwar auch zu pflanzlichen Therapien noch viele offene Fragen, die die Wissenschaft in den nächsten Jahren beantworten muss. Doch dass die Lebenserwartung durch bestimmte Wirkstoffe erhöht und der Krankheitsverlauf abgemildert werden kann, gilt als bewiesen. Dabei geht es nicht nur darum, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, sondern bestimmte Naturstoffe gezielt einzunehmen. Wirkstoffe wie Weihrauch, Kurkuma, Resveratrol aus roten Trauben oder das grüne-Tee-Extrakt EGCG setzen nämlich genau dort an, wo Morbus Parkinson entsteht. Nikotin, welches beispielsweise in Paprika vorkommt, wirkt dem Dopamin-Mangel entgegen, der für die Beschwerden bei Parkinson entscheidend ist. Durch Hopfen kann Parkinson eingedämmt werden, indem die darin enthaltene Substanz Xanthohumol die Gehirnzellen schützt. Resveratrol reinigt die Zellen, EGCG bewahrt die Zellstrukturen. Neue Studien zeigen, dass jene Parkinson-Betroffene, die diese Naturstoffe regelmäßig zu sich nehmen, signifikant leistungsfähigere Nervenzellen haben, die widerstandfähiger gegen neurodegenerative Veränderungen sind. Jeder Wirkstoff übernimmt dabei eine eigene Aufgabe, doch erst in ihrer Gesamtheit entfalten sie beeindruckende Wirkweisen auf die Nervenzellen:

 

1. Stärkung der Hirnzellen und der Energieproduktion

2. Abfangen von giftigen freien Radikalen

3. Bewahrung der Struktur der Eiweiße

4. Hemmung von Entzündungsreaktionen

5. Verbesserung der Gedächtnisleistung

 

Spannend ist, dass Gesundheitsstoffe wie Polyphenole, Polyamine und Vitamine eine 200-mal stärkere Wirkung haben, wenn sie in Kombination eingenommen werden. Die einzelnen Komponenten unterstützen sich sozusagen gegenseitig. Fachleute empfehlen oft ein neues und sehr komplexes Präparat namens neurofelixir (mehr Informationen finden Sie hier), das über 25 der wichtigsten Naturstoffe für Parkinson-Betroffene vereint. Darin sind viele der genannten Stoffe wie EGCG, Xanthohumol, Resveratrol und Omega-3-Fettsäuren enthalten; außerdem beispielsweise noch der Nervenbotenstoff Taurin, Süßholzwurzel und Vitamine. Es entfaltet die oben beschriebenen positiven Effekte auf die Nervenzellen und die Alterungsprozesse des Gehirns. Es wurde von Experten aus der Parkinson- und Stammzellbiologie entwickelt. So basiert es auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und stimmt auch uns optimistisch, dass es sehr effektive alternative Behandlungsmöglichkeiten für Parkinson-Betroffene gibt.

Was Sie selbst tun können

Mahlzeiten abwechslungsreich gestalten

Parkinson raubt dem Körper Kraft und verbrennt jede Menge Kalorien. Die unwillkürlichen Muskelbewegungen sind für den Körper sehr anstrengend. Hinzu kommt, dass Parkinson-Kranke oft nicht genügend Nahrung zu sich nehmen, weil sie Schluckbeschwerden, Probleme mit der Verdauung oder keinen Appetit haben. Auch viele Parkinson-Medikamente rauben Betroffenen Energie. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Sie genug und ausgewogen essen. Da ein höherer Bedarf an Nährstoffen besteht als bei gesunden und jungen Menschen, raten Parkinson-Experten zu einer speziellen Nahrungsergänzung, die diesen Bedarf deckt (mehr Informationen finden Sie hier). Essen Sie das, worauf Sie gerade Lust haben. Auch kleine, dafür aber mehrere Portionen sind völlig in Ordnung. Übrigens: Gemeinsam essen macht mehr Spaß als alleine!

Aktiv bleiben

Wichtig ist, dass Sie versuchen, sich ausreichend zu bewegen. Falls Sie in der Lage dazu sind, bietet sich besonders Ausdauersport wie Schwimmen oder Wandern an. Eine neue Studie hat gezeigt, dass sich besonders auch Tanzen (z.B. Tango) im Rahmen einer ganzheitlichen Parkinson-Therapie sehr anbietet. Die bei vielen Betroffenen auftretende Gangstörung beeinträchtigt nämlich die rhythmische Bewegung. Externe Reize wie Rhythmusvorgaben können die Bewegung verbessern. Außerdem helfen spaßreiche Aktivitäten dabei, der Krankheit mit Lebensfreude entgegenzuwirken. Übrigens: Ausreichend körperliche Aktivität kann das Parkinson-Risiko um ca. 40% reduzieren.

Schlaf

Nur im Schlaf können wir die Abfälle aus unserem Gehirn „auswaschen“. Also gönnen Sie sich genügend Ruhe!

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