Wie entsteht ein Morbus Parkinson?

Beim Morbus Parkinson kommt es zu einem fortschreitenden Untergang derjenigen Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Der resultierende Mangel an Dopamin führt dann zu den typischen Beschwerden (verlangsamte Bewegungen, Bewegungsarmut).

Außerdem gewinnen durch den Dopaminmangel andere Botenstoffe die Überhand, u.a. das Acetylcholin. Das entstehende Übergewicht von Acetylcholin ist für die anderen charakteristischen Parkinson-Symptome verantwortlich: dem Zittern (Tremor) und der Muskelsteifigkeit (Rigor).

Ursachen unklar

Die Dopamin-produzierenden Nervenzellen befinden sich vor allem in der sogenannten Substantia nigra, einer bestimmten Region im Mittelhirn.

Warum es zum Untergang der Zellen kommt, ist bis heute nicht geklärt. Immerhin gibt es heute einige Erkenntnisse darüber, wie man möglicherweise über die Ernährung der Veränderung der Nervenzellen entgegenwirken kann. Mehr dazu hier.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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