Ursachen & Risiko

Warum bekommt man eigentlich einen Parkinson? Und welche Faktoren erhöhen das Risiko? Darum geht es in diesem Kapitel zu den Ursachen.

Wie entsteht ein Morbus Parkinson?

Beim Morbus Parkinson kommt es zu einem fortschreitenden Untergang derjenigen Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Der resultierende Mangel an Dopamin führt dann zu den typischen Beschwerden (verlangsamte Bewegungen, Bewegungsarmut).

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Wird die Parkinson-Krankheit vererbt?

Die große Mehrheit der Parkinson-Erkrankungen ist idiopathischer Natur, das heißt, ihre Ursache ist unklar. Nur ein kleiner Teil, etwa 2%, wird direkt vererbt und in der Gruppe der familiären Parkinson-Syndrome zusammengefasst.

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Welche Medikamente können die Parkinson-Krankheit auslösen?

Verschiedene Medikamente können ein (sekundäres) Parkinson-Syndrom auslösen. Dazu zählen vor allem:

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Stimmt es, dass eine Narkose eine Parkinson-Krankheit auslösen kann?

Unter Patienten geht das Gerücht, schuld an der Parkinson-Krankheit könne eine vorherige Narkose sein. Es wird genährt durch die Beobachtung, dass ein Morbus Parkinson nicht selten unmittelbar nach einer Operation erstmals auftritt. Und dass bei bestehendem Parkinson eine Narkose die Symptomatik stark verschlechtern kann.

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Kann aufgrund einer Kopfverletzung eine Parkinson-Erkrankung entstehen?

Ja. In seltenen Fällen können schwere Kopfverletzungen Parkinson-Symptome auslösen. Nämlich dann, wenn durch die Verletzung die sogenannten Basalganglien im Gehirn geschädigt wurden und dadurch die Dopamin-Produktion beeinträchtigt ist.

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Stimmt es, dass hinter einem Parkinson-Syndrom auch eine andere Hirnerkrankung stecken kann?

Ja. Allerdings ist das selten. Das Parkinson-Syndrom kann nur Teil einer anderen Erkrankung des Gehirns sein, der sogenannten Multi-System-Atrophie (MSA). Bei der MSA sind nicht nur die Dopamin-bildenden Hirnareale, sondern auch das  Kleinhirn und das autonome Nervensystem geschädigt.

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