Hat man bei der Parkinson-Erkrankung Schmerzen?

In der Regel nicht. Zumindest nicht in der Frühphase. Wie immer gibt es aber auch hier Ausnahmen. Am ehesten führen die Muskel- und Gelenkverspannungen zu Schmerzen.

Manche Menschen mit Morbus Parkinson werden wegen anhaltender Rückenschmerzen lange Zeit hausärztlich oder orthopädisch behandelt, bis dann die Diagnose Parkinson gestellt wird. Der Schmerz kann also auch ein erstes Anzeichen der Krankheit sein. Diese Schmerzen verschwinden aber in der Regel, wenn die Parkinson-Erkrankung medikamentös behandelt wird.

In fortgeschrittenen Stadien können die Unbeweglichkeit und die Steifigkeit sehr schmerzhaft sein, ebenso Muskelkrämpfe. Dennoch muss man auch bei der Parkinsonschen Erkrankung bei neu auftretenden Schmerzen immer auch an andere mögliche Ursachen denken und diese ausschließen.

Autoren: Dr. Hubertus Glaser/Dr. med. Jörg Zorn

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