Symptome und Beschwerden

Woran merkt man, dass man Parkinson hat? Am Zittern? Oder eher an anderen Symptomen? Darum geht es in diesem Kapitel zu den Symptomen.

Wie äußert sich ein Morbus Parkinson in der Frühphase?

Die für den Morbus Parkinson so typischen Symptome (Bewegungsarmut, Zittern etc.) sind in der Frühphase der Erkrankung oftmals noch nicht sehr ausgeprägt, so dass die Erkrankung nicht immer gleich richtig erkannt wird.

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Mit welcher Erkrankung wird der Morbus Parkinson in der Frühphase nicht selten verwechselt?

Mit Rheuma bzw. rheumatischen Besachwerden. Das hängt damit zusammen, dass Parkinson-Patienten oft lange, bevor die typischen Symptome wie Bewegungsarmut oder Zittern einsetzen, schon über Schmerzen und Verspannungen im Bewegungsapparat klagen.

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Was sind die typischen Symptome des Morbus Parkinson?

Es gibt vier klassische, für den Morbus Parkinson charakteristische Symptome:

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Was sind die typischen Beschwerden beim fortgeschrittenen Morbus Parkinson?

Zusätzlich zu der Bewegungsverlangsamung nimmt vor allem die Muskelsteifigkeit (Rigor) bei Fortschreiten der Erkrankung häufig immer mehr zu. Es fällt den Betroffenen immer schwerer, sich schnell zu bewegen bzw. eine schnelle Bewegung zu beginnen oder abzubremsen.

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Wann tritt das Zittern bei Menschen mit Morbus Parkinson vor allem auf?

Im Ruhezustand. Wenn also der Arm beispeilsweise auf dem Tisch liegt oder entspannt runterhängt (nicht gebeugt ist), tritt das Zittern der Hände vor allem auf.

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Gibt es auch andere Erkrankungen außer Parkinson, bei der man zittert?

Ja, vor allem den sogenannten essentiellen Tremor. Das ist eine erbliche Erkrankung, bei der es ebenfalls zu unstoppbarem Zittern (Tremor = Zittern) kommt. Die Symptomatik beschränkt sich aber auf das Zittern. Bewegungsprobleme und Steifigkeit wie bei der Parkinson-Krankheit treten nicht auf.

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Wie entsteht das Zittern beim Morbus Parkinson?

Durch den Dopaminmangel beim Morbus Parkinson gewinnt ein anderer Botenstoff im Gehirn an Übergewicht: das Acetylcholin. Der dann relativ zu hohe Acetylcholingehalt erzeugt das Zittern (und auch die Muskelsteifigkeit, den sogenannten Rigor).

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Parkinson: Wie verändert sich die Sprache?

Bei der Parkinson-Erkrankung denken viele an das Zittern der Hände und manche an steife Bewegungen. Aber nur wenige an die Sprache. Dabei sind Schwierigkeiten mit dem Sprechen eines der häufigsten und vor allem am stärksten belastenden Symptome bei Morbus Parkinson.

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Neu aufgetretenes Zittern: Habe ich Parkinson?

Wahrscheinlich nicht. Das Zittern bei der Parkinson'schen Erkrankung ist so bekannt, dass man unwillkürlich daran denken muss, wenn bei einem selber Zittern auftritt. Aber dass es sich dabei tatsächlich um einen Morbus Parkinson handelt, ist eher die Ausnahme.

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Warum erkennt man Parkinson-Patienten oft an ihrem Gang?

Mit Fortschreiten der Erkrankung ändert sich der Gang von Menschen mit Morbus Parkinson oft in sehr typischer Weise. Die Schritte werden kleiner und der Körper wird etwas nach vorne gebeugt gehalten.

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Hat man bei der Parkinson-Erkrankung Schmerzen?

In der Regel nicht. Zumindest nicht in der Frühphase. Wie immer gibt es aber auch hier Ausnahmen. Am ehesten führen die Muskel- und Gelenkverspannungen zu Schmerzen.

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Mit welchen Alltagsverrichtungen bekommen Parkinson-Patienten typischerweise Probleme?

Mit fortschreitendem Verlauf der Erkrankung fallen vor allem Alltagstätigkeiten schwerer, die eine ausgeprägte Feinmotorik verlangen. So können Menschen mit Morbus Parkinson z.B. Probleme mit dem Schreiben, Zähneputzen, Schuhe zubinden, Knöpfe zuknöpfen oder dem Kämmen bekommen.

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Wie kann sich der Morbus Parkinson auf die Handschrift auswirken?

Die Hanschrift wird bei Menschen mit Morbus Parkinson mit der Zeit oft immer kleiner und unleserlicher. Das hängt mit den Schwierigkeiten zusammen, die zum Schreiben notwendigen Bewegungsabläufe zu koordinieren.

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Kann ein Morbus Parkinson auch zu Schlafproblemen führen?

Ja, oft sogar schon in der Frühphase. Die Betroffenen schlafen oft sehr unruhig, bewegen sich teilweise sehr heftig oder sprechen im Schlaf.

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Was versteht man unter dem "Maskengesicht" bei Morbus Parkinson?

Bei Menschen mit Morbus Parkinson kann es im Verlauf der Erkrankung zu einer zunehmenden "Starre" der Gesichtsmuskulatur kommen. Das äußert sich in einer verringerten Mimik, die die sonst üblichen, stimmungsabhängigen Gesichtsbewegungen beim Sprechen, Lachen u.s.w. nicht mehr zulässt.

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Völlige Bewegungslosigkeit aus dem Nichts: Was tun?

Wenn Ihr Partner oder Angehöriger mit Morbus Parkinson plötzlich in eine komplette Bewegungsunfähigkeit verfällt, sollten Sie unbedingt sofort einen Notarzt rufen. Denn es kann sich um eine sogenannte akinetische Krise handeln.

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Was meinen Ärzte mit „Parkinson-Plus“?

Dieser etwas zynische Begriff (nicht untypisch für den Mediziner-Jargon) bedeutet, dass bei einer Parkinson-Erkrankung über die "Normalbeschwerden" hinaus spezielle zusätzliche Symptome vorliegen, die nicht zum klassischen Bild des Morbus Parkinson zählen.

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