Parkinson-Behandlung: Geht es auch ohne Medikamente?

Nein. Nach derzeitiger Einschätzung der Experten gibt es bei der Parkinson-Erkrankung keine Alternative zur medikamentösen Behandlung. Mal abgesehen von operativen, neurochirurgischen Eingriffen in sehr speziellen und sehr fortgeschrittenen Fällen.

Und natürlich abgesehen von sehr sinnvollen Begleitmaßnahmen. Zu nennen sind hier vor allem einige in den letzten Jahren intensiv untersuchten pflanzlichen Naturstoffe, die Krankengymnastik natürlich oder auch die Sprechtherapie. Aber in der Basistherapie gibt es – zumindest nach schulmedizinischer Lehrmeinung – keinen gleichwertigen Ersatz für die medikamentöse Behandlung.

Wer dennoch Wert auf alternativmedizinische Ansätze legt, muss nicht unbedingt etwas falsch machen, sollte diese Methoden aber als Ergänzung der Medikamente betrachten, und nicht als Ersatz.

Autoren: Dr. Hubertus Glaser & Dr. med. Jörg Zorn

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