Mit welchem "Basismedikament" beginnt häufig die Parkinson-Behandlung?

Mit Levodopa. Levodopa ist eine chemische Vorstufe von Dopamin und führt gerade in den früheren Phasen der Parkinson-Erkrankung sehr zuverlässig und auch relativ schnell zu einer Besserung der Beschwerden.

Der gute therapeutische Effekt hält meist einige Jahre an, schwächt dann aber langsam etwas ab. In fortgeschritteneren Krankheitsstadien genügt die Behandlung mit Levodopa dann häufig nicht mehr, und es müssen andere Medikamente eingenommen werden.

Mittlerweile beginnt man die Parkinson-Behandlung aber immer häufiger auch direkt mit Dopamin-Agonisten, vor allem bei jüngeren Patienten (unter 65 Jahre).

Autor: Dr. med. Jörg Zorn