Welches sind die gebräuchlichsten Medikamente gegen Morbus Parkinson?

Die Beschwerden der Parkinson-Erkrankung gehen in erster Linie auf einen Mangel an Dopamin zurück. Dementsprechend sind die gebräuchlichsten Medikamente zur Behandlung des Morbus Parkinson Präparate, die den Mangel dieses körpereigenen Hirn-Botenstoffs ausgleichen sollen.

Dabei unterscheidet man vor allem folgende drei Wirkstoff-Gruppen:

  • Levodopa (L-Dopa): Levodopa ist eine chemische Vorstufe des Dopamins und wird nach der Einnahme im Körper zu Dopamin umgewandelt.
  • Dopamin-Agonisten: Dies sind Substanzen mit Dopamin-ähnlicher Wirkung.
  • Dopamin-Abbau-Hemmer: Hier zu nennen sind v.a. sogenannte MAO-B-Hemmer und COMT-Hemmer. Beide Substanzgruppen wirken dem Abbau von Dopamin entgegen und sorgen so für eine höhere Verfügbarkeit des körpereigenen Botenstoffs.

Nähere Informationen zu den einzelnen Wirkstoffgruppen finden Sie in den entsprechenden Unterkapiteln (siehe Menü links).

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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