Wann darf man Selegilin nicht einnehmen?

Das Parkinson-Medikament Selegilin kann als Nebenwirkung unter anderem die Herzfrequenz reduzieren und Blutdruckschwankungen verursachen. Deshalb ist die Einnahme nicht erlaubt, wenn bereits Herzprobleme wie Herzrhythmusstörungen oder Angina pectoris bestehen. Dasselbe gilt für Bluthochdruck (für den Regelfall, dass Selegilin mit Levodopa kombiniert wird).

Weitere Gründe für ein Anwendungsverbot sind u.a.:

  • gleichzeitige Einnahme von Antdepressiva aus der Gruppe der SSRI (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder der MAO-Hemmer
  • gleichzeitige Einnahme von Migräne-Medikamenten aus der Familie der Triptane
  • gleichzeitige Einnahme von starken Schmerzmiteln aus der Familie der Opioide
  • bestehendes Magengeschwür
  • grüner Star
  • Prostatakrebs-Erkrankung
  • eingeschränkte Nierenfunktion
  • eingeschränkte Leberfunktion
  • bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Schwangerschaft und Stillzeit


Autor: Dr. med. Jörg Zorn




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