Warum enthalten die Levodopa-Präparate immer auch sogenannte Decarboxylase-Hemmer?

Damit sie nicht so schnell abgebaut werden. Die Decarboxylase ist ein körpereigenes Enzym, das Levodopa außerhalb des Gehirns abbaut. Damit nicht unmittelbar nach der Einnahme, also noch bevor das Levodopa das Gehrin erreicht hat, zu viel des Wirkstoffs von dem Enzym abgebaut wird, wird den Levodopa-Präparaten ein Decarboxylase-Hemmer zugefügt.

Der ist, wie sein Name schon sagt, ein Gegenspieler des störenden Enzyms. Der Effekt: Auf seinem Weg zum Ort des Geschehens bleibt deutlich mehr Levodopa unversehrt, man hat also mehr Wirkstoff zur Verfügung.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn