Welche Nebenwirkungen können unter Ropinirol auftreten?

Wie bei allen Parkinson-Mitteln kann es auch unter Ropinirol zu Nebenwirkungen kommen. Die müssen nicht unbedingt auftreten, aber sie können auftreten, und es ist wichtig, davon zu wissen.

Am häufigsten (1-10% der Behandelten) kommt es zu:

  • Schlafstörungen
  • Schwindel, bis hin zur Benommenheit
  • geistige Verwirrung, mitunter auch Halluzinationen
  • Zucken, unwillkürliche Bewegungen
  • Magen-Darm-Probleme: Übelkeit und Erbrechen, Sodbrennen, auch Verstopfung
  • "dicke Beine": Wassereinlagerungen

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe an selteneren Nebenwirkungen, von denen wir hier nur einige wenige aufführen (lesen Sie dazu bei Bedarf auch den Beipackzettel):

  • Blutdruckabfall
  • ungewolltes Einschlafen mitten am Tag
  • Ohnmachtsanfälle

Wird Ropinirol in Kombination mit L-Dopa (einem Parkinson-Medikament mit ähnlicher Wirkung) eingenommen, ist das Nebenwirkungsspektrum ähnlich. Sprechen Sie in jedem Fall immer mit Ihrem Arzt, wenn solche oder ähnliche Beschwerden bei Ihnen unter der Behandlung auftreten.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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