Bei welchen Begleiterkrankungen darf Dopergin® bei Morbus Parkinson nicht eingenommen werden?

Die wichtigste, weil häufigste Kontraindikation (Ärzte-Jargon für "darf man dann nicht einnehmen") ist eine Verkalkung bzw. Verengung der Herzkranzgefäße. Auch andere Kreislaufstörungen und schwere Durchblutungsstörungen bedeuten in fast allen Fällen ein Verbot dieser Behandlung.

Weitere sogenannte Gegenanzeigen sind u.a.:

  • Magen-Darm-Blutungen bzw. Magen-Darm-Geschwüre
  • schwere Beeinträchtigungen des Leberstoffwechsels
  • psychische Erkrankungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Abgesehen von der Schwangerschaft sind bei den aufgeführten Gegenanzeigen Ausnahmen möglich. Das heißt, der Arzt kann nach gründlicher Abwägung und ausführlichem Gespräch mit Ihnen über Nutzen und Risiken doch eine Behandlung mit Dopergin® empfehlen. Das wird er aber nur tun, wenn es partout keine vernünftige Alternative gibt (und die gibt es meist).

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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