Begleit- und Folgeerkrankungen

Parkinson: Wie häufig sind eigentlich Begleitsymptome wie Verstopfung oder Demenz?

Eine Parkinson-Erkrankung führt in fortgeschritteneren Stadien häufig auch zu Symptomen, die mit den eigentlichen Bewegungsstörungen nichts zu tun haben. Gleichwohl können diese Begleitsymptome die Lebensqualität mehr belasten als das Zittern oder die Steifigkeit.

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Stimmt es, dass die Parkinson-Erkrankung zu einer Blasenschwäche führen kann?

Ja. Allerdings kommt das nicht allzu häufig vor, und wenn, dann eher in sehr fortgeschrittenen Fällen der Erkrankung. Eine sogenannte motorische Dranginkontinenz ist eine solche mögliche Parkinson-Folge.

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Stimmt es, dass Menschen mit Morbus Parkinson häufig eine Depression entwickeln?

Leider ja. Verschiedene Studien haben ergeben, dass zwischen 30 und 70% aller Parkinson-Patienten im Verlauf der Erkrankung Depressionen entwickeln.

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Stimmt es, dass Menschen mit Morbus Parkinson häufiger eine Demenz oder einen Alzheimer bekommen?

Ja, das Risiko, eine Demenz zu entwickeln, ist bei Menschen mit der Parkinson-Erkrankung statistisch etwas erhöht. Das liegt auch an der bei beiden Erkrankungen ähnlichen Ursache, nämlich einer Degeneration von Nervenzellen. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Mehrzahl der Parkinson-Patienten dement wird.

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Parkinson-Erkrankung: Was muss man bei einer Operation und Narkose beachten?

Eine Vollnarkose stellt für den menschlichen Organismus grundsätzlich eine Belastung dar. Für Menschen, die an der Parkinson-Krankheit leiden, gilt das erst recht. Zudem können Sie nicht davon ausgehen, dass die bei Morbus Parkinson zu berücksichtigenden Besonderheiten dem Arzt- und Pflegepersonal komplett vertraut sind – zumindest nicht in einer nicht darauf spezialisierten Klinik.

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Löst die Parkinson-Erkrankung eine Spielsucht aus?

Nein, die Parkinson-Krankheit selbst nicht. Aber manche Medikamente, die den Parkinson-Patienten vom Arzt zur Behandlung verschrieben werden, können – wahrscheinlich bei entsprechender Veranlagung – eine Spiel-, Kauf- oder sogar Sexsucht auslösen oder verstärken. Bei den auslösenden Arzneimitteln handelt es sich in erster Linie um bestimmte Dopamin-Agonisten.

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Welche Narkosemittel dürfen bei der Parkinson-Krankheit nicht angewandt werden?

Eine Operation unter Vollnarkose birgt bei Menschen mit Morbus Parkinson gewisse Risiken, vor allem, weil die Narkosemittel die Wirkung der Parkinson-Medikamente durcheinanderwirbeln können. Folgende Narkosemittel muss der Anästhesist meiden, wenn eine Parkinson-Krankheit besteht:

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