Akuter Schub Morbus Crohn: Kann eine künstliche Ernährung notwendig sein?

Einige Betroffene haben während eines akuten Schubs Schwierigkeiten, Nahrung zu sich zu nehmen. Ursachen hierfür sind zum Beispiel Appetitlosigkeit oder Unverträglichkeiten gegenüber gewissen Nahrungsmitteln bzw. bestimmten Bestandteilen.

Damit es nicht zu einem Nährstoffmangel kommt, kann es manchmal sinnvoll sein, „Extranahrung“ zuzuführen, etwa als Zusatznahrung oder über Sonden bzw. Tröpfe (Infusionen).

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Bei Infusionen gelangen die Nährstoffe unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts direkt ins Blut und so zu den Orten im Körper, wo sie gebraucht werden. Mediziner nennen dies auch parenterale Ernährung.

Zusatz-, Sonden- oder parenterale Nahrung können sich auch positiv auf die Entzündungsvorgänge im Darm auswirken und so zur Remission (deutlicher Rückgang der Beschwerden) beitragen.

Autorin: Dr. med. Anne-Kristin Schulze