Kann sich eine Schwangerschaft negativ auf den Verlauf eines Morbus Crohn auswirken?

Wie sich eine Schwangerschaft auf den Krankheitsverlauf auswirkt, hängt unter anderem von der Aktivität des Morbus Crohn zum Zeitpunkt der Empfängnis ab. Ruht die Erkrankung gerade (Remission), ist das Risiko der Schwangeren für einen Krankheitsschub vergleichbar mit dem von Nichtschwangeren mit Morbus Crohn.

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Kam es jedoch in einer aktiven Phase bzw. während eines Schubs zur Schwangerschaft, bleibt die Krankheitsaktivität bei zwei Drittel der werdenden Mütter bestehen. Bei etwa 60% dieser Frauen kommt es sogar zu einer Erhöhung der Krankheitsaktivität.

Wie sich die Schwangerschaft im Einzelfall auf den Verlauf der Erkrankung auswirkt, lässt sich leider nicht allgemeingültig sagen. Daher empfiehlt es sich, darüber mit dem behandelnden Arzt zu sprechen.

Autorin: Dr. med. Anne-Kristin Schulze

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