Welche Folgen können Darmoperationen haben?

Bei einer Darmoperation ist die entscheidende Frage immer, wo genau sie stattfindet und wie viel Darm dabei entnommen wird. Denn davon hängt es ab, ob man nach dem Eingriff mit nachhaltigen Beschwerden rechnen muss und wie man diese am besten wieder los wird.

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Beim Morbus Crohn werden in der Regel einzelne Darmabschnitte entfernt, manchmal auch verlegt. Handelt es sich dabei nur um ein kurzes Stück Darm, verlaufen der Eingriff und die Zeit danach meist ohne größere Probleme. Bei größeren Darmabschnitten kann es nach der Operation vor allem zu Verdauungsproblemen kommen. Immerhin fehlt dann ja zur Verdauung ein relevantes Stück und der verbleibende Darm muss die dort zuvor geleistete Arbeit erst "erlernen".  Auch der Stuhlgang kann sich dann ändern. Wie stark diese Beschwerden ausfallen, hängt davon ab, wie viel Darm und wo er bzw. welcher Darmabschnitt entfernt wurde.

Behutsamer Ernährungsaufbau das A und O

Das beste Mittel, um die damit verbundenen Beschwerden in Grenzen zu halten, ist eine angepasste Ernährung. Einheitliche Ernährungsempfehlungen gibt es in solchen Fällen zwar nicht, doch kann eine gut verträgliche Kost sich generell durchaus positiv auswirken, zum Beispiel auf Stuhlfestigkeit oder Blähungen. Sprechen Sie darüber auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, am besten schon vor dem Eingriff.

Autoren: Dr. med. Anne-Kristin Schulze/

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Wie erfolgt der Kostaufbau nach Darmoperationen?

im Colitis-ulcerosa-Abschnitt.

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