Morbus Crohn: Fisteln

Was sind Fisteln im Darm? Wie entstehen sie und wie kann man sie behandeln? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was sind Fisteln und wo können sie bei Morbus Crohn auftreten?

Fisteln sind Gänge oder Verbindungen, die sich bei Morbus Crohn zwischen Darm und anderen Organen oder Darm und Haut bilden können. Manchmal sind sie aber auch ohne Anschluss und enden dann sozusagen „blind“ im Bauchraum.

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Wie häufig sind Fisteln bei Morbus Crohn?

Sogenannte perianale Fisteln, also Verbindungen zwischen Darm und Haut im Bereich des Afters, treten bei etwa 20-25% der Menschen mit Morbus Crohn auf. Das Risiko für eine Fistel-Bildung nimmt dabei offenbar im Verlauf der Erkrankung zu. So haben ein Jahr nach der Diagnose 12% der Crohn-Patienten Fisteln, nach fünf Jahren sind es 15%, nach zehn Jahren 21% und nach 20 Jahren 26%.

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Welche Untersuchungsmöglichkeiten gibt es, um Fisteln im Afterbereich bei Morbus Crohn festzustellen?

Handelt es sich um Fisteln, die im Afterbereich enden (anale Fisteln), empfehlen Experten die genaue Untersuchung der Verbindungen, gegebenenfalls auch unter Narkose.

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Was sind nicht-perianale Fisteln beim Morbus Crohn?

Neben den Fisteln, die sich zwischen Darm und Haut im Afterbereich (perianal) oder zwischen Mastdarm und After (anorektal) herausbilden, gibt es auch nicht-perianale Fisteln.

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Wie können Fisteln bei Morbus Crohn behandelt werden?

Die Behandlung von Fisteln bei Morbus Crohn hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel von der Art und dem Ort der Fistel und davon, ob sich in den Fistel-Gängen Eiteransammlungen (Abszesse) gebildet haben.

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