Wie wird Morbus Crohn in der Chinesischen Medizin behandelt?

Vertreter der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) empfehlen zur Behandlung des Morbus Crohn spezielle chinesische Arzneimittel. Begleitend zu dieser Behandlung werden oft Methoden wie Akupunktur, Shiatsu, Tuina-Massage oder die sogenannte kraniosakrale Therapie angewandt.

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Diese Verfahren sollen Schmerzen lindern und das Abwehrsystem normalisieren. So führt eine Akupunktur-Therapie offenbar zur Beruhigung der Darmfunktion und damit zu weniger Stuhlgängen.

Aber auch Qi-Gong oder bestimmte Verhaltensregeln in der Ernährung sind wichtige Bestandteile in der TCM-Behandlung chronischer Darmerkrankungen. Demnach soll eine Ernährung helfen, die viel Gemüse und wenig tierisches Eiweiß, darunter auch Milcheiweiß, enthält.

Aus Sicht der Schulmedizin nur eine Ergänzung

Die TCM gilt aus Sicht der Schulmedizin als ergänzende Therapie zur konventionellen Behandlung. Also nicht als Alternative. Auch wenn Sie darüber anders denken, sollten Sie geplante Akupunktur-Anwendungen (auch) mit Ihrem behandelnden "Schulmedizin-Arzt" bzw. Ihrer Ärztin besprechen. Und sei es nur, damit er oder sie Bescheid weiß. Wie es auch sei: Schaden tut Ihnen die Akupunktur sicher nicht.

Autorin: Dr. med. Anne-Kristin Schulze

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Kommentare (1)
Diät halten!
1 Mittwoch, den 08. Juni 2016 um 05:22 Uhr
Martina proschek
Das schwierige an einer Ernährungsumstellung ist: was soll umgestellt werden? Da hört man Mediziner sagen: "essen Sie, was sie vertragen, Sie werden es schon merken, was sie vertragen." Einen Schmarrn! Wie soll jemand mit chronischen Entzündungen im Darm merken, was er verträgt und was nicht? Ich war bei einem Orthomolekularmediziner und nur er hatte über einen Bluttest herausgefunden, was ich essen kann und was nicht. Glutenfrei, histaminfrei, und seit dem funktioniert es.