Hilft Homöopathie gegen Morbus Crohn?

Wenn Sie schulmedizinische Experten fragen: Klares Nein! Wenn Sie einige Betroffene und Homöopathen fragen: Klares Ja! Es ist sozusagen der Inbegriff der Homöopathie, dass sich ihre Wirkung – zumindest nach unseren herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden – nicht beweisen lässt und sie dennoch eine große Anhängerschar hat, die immer wieder glaubhaft versichert, dass sie eben doch wirkt.

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Unsere Empfehlung: Probieren Sie es aus! Schaden kann es nicht, aber vielleicht hilft es ja auch Ihnen. Aber setzen Sie deshalb nicht gleich die gesamte schulmedizinische Therapie ab.

Gleiches gegen Gleiches

Zum Hintergrund: Die Homöopathie ist eine Heilmethode, die auf dem Prinzip „Gleiches mit Gleichem behandeln“ beruht. Homöopathische Arzneimittel entstammen pflanzlichen oder anderen natürlichen Extrakten, die ähnliche Symptome hervorrufen wie die zu therapierende Krankheit. Allerdings sind die Heilmittel stark verdünnt. Wenn auf der Verpackung C3o steht, wurde das Arzneimittel beispielsweise 30mal um den Faktor 100 verdünnt.

Das resultierende Homöopathikum enthält bei dieser hohen Verdünnung zwar fast nichts mehr von dem ursprünglichen Extrakt, doch hat sich im für die Verdünnung genutzten Wasser – der homöopathischen Lehre zufolge – ein Abdruck des Extrakts erhalten. Das soll den heilenden Effekt auslösen.

Homöopathische Wirkstoffe bei Morbus Crohn

Als mögliche homöopathische Wirkstoffe kommen in Betracht:

  • weißes Arsenik (Arsenicum album)
  • Phosphorus
  • Schwefelblüte (Sulfur)

Aber gehen Sie dieses Thema nur gemeinsam mit einem homöopathisch erfahrenen und zugleich seriösen Therapeuten an, der Ihren Morbus Crohn ausreichend ernst nimmt.

Autoren: Dr. med. Anne-Kristin Schulze/Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (1)
Colitis ulcerosa - Homöopathie
1 Montag, den 16. Februar 2015 um 12:13 Uhr
Therese Fischer
3 Jahre nach der Diagnose konnte nach homöopathischer Behandlung (durch einen Dr. med.!) keine CU mehr nachgewiesen werden!