Wie kann einem Knochenabbau unter einer Behandlung mit Kortison-Präparaten vorgebeugt werden?

Wenn Kortison-Präparate als Tabletten eingenommen werden, also nicht in Form von Salbe oder Spray, werden sie auch als systemische Kortikoide bezeichnet. Damit ist gemeint, dass sie im ganzen Körper wirken. Manchmal spricht man auch von systemischen Glukokortikoiden oder Steroiden.

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Vor allem bei einer länger andauernden Behandlung von Kortison-Tabletten besteht die Gefahr, dass es zu einem Knochenschwund (Osteoporose) kommt. Um dem vorzubeugen, können Kalzium- und Vitamin-D-Präparate eingenommen werden.

Alternativen prüfen

Systemisch wirkende Kortison-Präparate können übrigens nicht bei jedem eingesetzt werden. So spricht zum Beispiel eine stark ausgeprägte Osteoporose gegen den Einsatz dieser Medikamente. Es gibt ähnlich antientzündliche Wirkstoffe, die weniger stark auf den Knochen wirken (ohne Nebenwirkungen sind die aber natürlich auch nicht).

Autoren: Anna Haugg & Dr. med. Jörg Zorn

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Osteoporose finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Osteoporose