Bulimie: Therapie

Die Erfolgsquote von Psychotherapie, die die Gründe für die Krankheit sucht, sowie Strategien zur Bewältigung der Probleme und zur Normalisierung des Essverhaltens entwickelt, liegt derzeit bei etwa 30 bis 45 %.

Weitere Ziele sind die Verbesserung der persönlichen Einstellung zum eigenen Körper, zu den Lebensmitteln als Lebensquelle und nicht nur als Konsumgut, zur Freude am Essen als Freude am Leben und der (Wieder-)Aufbau sozialer Kontakte. Neuere Studien zeigen, dass sich Bulimie auch mit Hilfe von Antidepressiva behandeln lässt, die allerdings von einer Psychotherapie begleitet werden sollten, da Antidepressiva alleine die Bulimie nur für die Zeit der Einnahme einbremsen würden.

Nach Absetzen der Medikamente wäre die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalles sehr groß. Das ermöglicht den Betroffenen unter Anderem, ihre Krankheit ohne lange stationäre Aufenthalte zu bewältigen, sofern nicht aufgrund körperlicher Komplikationen ohnehin ein Klinikaufenthalt ansteht.


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