Magersucht: Sollte die Familie in die Behandlung einbezogen werden?

Bei der Behandlung von Magersucht oder Bulimie stellt sich in der Regel irgendwann die Frage, ob nicht die Eltern oder andere Familienangehörige an den Therapiesitzungen teilnehmen sollten. Nicht immer ist das möglich, aber in den meisten Fällen ist es sinnvoll.

Die Entscheidung darüber, ob und wann die Familie oder die Eltern in die Behandlung einbezogen werden, treffen im besten Fall der Therapeut, Patient und Eltern bzw. Familienmitglieder gemeinsam. Schließlich sollten möglichst alle mit den gemeinsamen Therapiestunden einverstanden sein, damit diese für alle fruchtbar sind.

Da Magersucht oder Bulimie sich automatisch auf den Alltag einer Familie auswirken und diesen mitbestimmen, empfehlen die Experten in den meisten Fällen, ab einem bestimmten Zeitpunkt die Eltern oder Familie auch in die Behandlung einzubinden.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

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