Was bedeutet in der Leukämie-Behandlung Remission?

Mit Remission bezeichnen die Ärzte das erfolgreiche Zurückdrängen der Krebszellen. Der Begriff wird nicht nur bei der Leukämie, sondern auch bei anderen Krebsarten verwandt.

Bei der Leukämie werden noch verschiedene Remissionsformen unterschieden. Vollremission bedeutet, dass weder im Blut noch im Knochenmark Leukämiezellen nachweisbar sind. Es ist das Optimum, was nach einem Behandlungszyklus erreicht werden kann und entspricht einem Zustand ohne Leukämie. Bei einer sogenannten Teilremission ist es immerhin zu einer deutlichen Reduktion der Leukämiezellen gekommen, es sind aber nicht alle verschwunden.

Eine Remission ist allerdings nicht gleichbedeutend mit einer Heilung. Auch nach einer Vollremission kann es also zu einem Rückfall (Rezidiv) kommen. Eine Heilung ist zwar auch bei Leukämie möglich, aber der Begriff Remission bezieht sich nur auf den Behandlungserfolg, also das Vorhandensein von Leukämiezellen unmittelbar nach einem Therapie-Zyklus.

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