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Krampfadern (Varizen): Ursachen und Behandlung

Sind Krampfadern nur ein kosmetisches Problem, oder können Sie sogar gesundheitliche Auswirkungen haben? Was kann man selber gegen erweiterte Venen tun? Und welche OP-Verfahren beseitigen die Krampfadern langfristig? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in folgendem Beitrag.

Basiswissen

Was sind Krampfadern?

Krampfadern, medizinisch Varizen genannt, sind Aussackungen der Venen, meist im Bereich der Beine. Befinden sich die Krampfadern an der Oberfläche, sind durch die Haut bläulich geschlängelte, manchmal sich vorwölbende Gefäße sichtbar.

Ursache ist eine Bindegewebsschwäche, die zu Erweiterungen und Ausbuchtungen im Verlauf der Venen führt. Hinzu kommen häufig nicht mehr voll verschlussfähige Venenklappen.

Zur Erklärung: In den Venen befinden sich in gewissen Abständen Venenklappen, die als Ventil dienen und dafür sorgen, dass das Blut in Richtung Herz fließt und nicht zurück in untere Venenabschnitte fließt und versackt. Die Funktion der Venenklappen ist bei einer Erweiterung der Venen gestört bzw. aufgehoben, denn sie können sich nicht mehr komplett schließen. Unterm Strich kommt es dann zu einem erhöhten Druck des Blutes in den Venen, die diesem Druck irgendwann nicht mehr standhalten und langsam "aufweiten".

Welche Formen von Krampfaderleiden gibt es?

Je nachdem, welche Venen betroffen sind, lassen sich verschiedene Formen des Krampfaderleidens (Varikosis) unterscheiden.

Es gibt Krampfadern der

  • Stammvene (Hauptvene),
  • Seitenäste der Stammvene,
  • oberflächlichen kleineren Venen (retikuläre Varikosis),
  • Verbindungsvenen zwischen Stammvene und oberflächlicheren Venen (Perforansvenen)
  • und ganz kleiner Venenverästelungen, die als Besenreiser bekannt sind.

Krampfadern und Co: Begriffe

Krampfadern, Varizen, Varikose, Varikosis – ist immer das gleiche gemeint?

Ja, alle Begriffe beschreiben das gleiche Venenleiden. Aufgrund einer Bindegewebsschwäche und eines Blutstaus erweitern sich die Venen. Die Venenklappen, die einen Rückfluss des Blutes in tiefere Venenabschnitte verhindern sollen, funktionieren nicht mehr.

Die Folge: Das Blut staut sich in den Beinvenen. Diese Beinvenen können unter der Haut sichtbar werden und sich manchmal auch deutlich über das Hautniveau wölben. Später kommt es zum Austritt von Flüssigkeit aus den geschädigten Venenwänden und die Beine schwellen an.

Was sind Besenreiser?

Besenreiser sind kleine an der Haut sichtbare Krampfadern. Sie erscheinen rötlich oder bäulich, bilden meist ein Netz dichter Verzweigungen und können auch einfach wie ein roter Fleck aussehen.

Die feinen verästelten Zweige sind mit Reisig vergleichbar, daher der Name. Besenreiser finden sich an Oberschenkeln, Unterschenkeln und häufig im Bereich der Knöchel.

Für viele Menschen stellen sie lediglich ein kosmetisches Problem dar. Doch sollte man beim Auftreten von Besenreisern die Funktion der Venen überprüfen lassen, denn sie können der Vorreiter von ausgeprägteren Krampfadern sein.

Sind Krampfadern nicht nur ein kosmetisches Problem?

Das kann man so nicht sagen. Krampfadern an sehr kleinen oberflächlichen Hautvenen sind tatsächlich nur kosmetisch relevant. An anderer Stelle kann eine sogenannte Varikosis jedoch mit Beschwerden und auch mit Gefahren verbunden sein.

Besenreiser und retikuläre Varizen sind harmlos

Es gibt verschiedene Arten von Krampfadern, je nachdem, welche Gefäße geschädigt und erweitert sind. Bei verhältnismäßig tiefen Venen spricht man von einer Stamm-, Seitenast- oder Perforansvarikosis, bei den oberflächlichen von einer retikulären Varikosis oder von Besenreisern. Letztere sind Sammelvenen in der Haut mit einem Durchmesser < 1mm. Eine Etage tiefer direkt unter der Haut liegen kleine Nebenastvenen. Sind sie – oft netzförmig – erweitert, handelt es sich um eine retikuläre Varikosis.

Besenreiser und retikuläre Varizen gefallen vielleicht nicht jedem, sind aber kein medizinisch relevantes Problem. Sie können, müssen aber nicht behandelt werden. Entscheidend ist, dass sie keinen Bezug zum tiefen Venensystem haben und daher nicht hämodynamisch relevant werden können, wie die Mediziner sagen. Das heißt, sie gefährden nicht die Strömung des tiefen venösen Blutgefäßsystems.

In der Tiefe wird's gefährlich

Anders sieht es bei tiefergelegenen Krampfadern aus. Sie können optisch ebenso unansehnlich sein, wenn sie sich schlangenartig am Bein entlangziehen oder die Haut verfärben. Darüber hinaus können sie aber auch Schmerzen, Juckreiz und Krämpfe, schwere Beine und ein Stauungsgefühl hervorrufen.

Und noch wichtiger: Die veränderten und ausgesackten Venen können sich entzünden und Blutgerinnsel ausbilden, die über das tiefe Venensystem fortgeschwemmt werden und die Lungengefäße verstopfen können.

Wenn die Venenwände stark belastet und ausgeleiert sind, können sie zudem einreißen und schwere Blutungen verursachen. Eine weitere gefürchtete Folge einer Stammvarikosis ist die sogenannte chronische venöse Insuffizienz, bei der die tiefen Leitvenen des Beins nachhaltig geschädigt sind. Durchblutungsstörungen, Infektionen und offene Hautstellen, die schwer zu behandeln sind, können die Folge sein.

Krampfadern kann man daher nicht pauschal als Schönheitsproblem abhaken. Wenn Sie tatsächlich nur von den kleinen Besenreisern geplagt sind, umso besser. Andernfalls sollten Krampfadern umgehend behandelt werden.

Können Krampfadern auch an anderen Stellen des Körpers als an den Beinen vorkommen?

Ja, Krampfadern gibt es auch im Bereich des Beckens, der Gebärmutter, den Eierstöcken, dem Hoden (Varikozele) und an der Speiseröhre (Ösophagusvarizen).

Krampfadern am Hoden und an der Speiseröhre haben aber nichts mit denen an den Beinen zu tun.

Insbesondere Krampfadern an der Speiseröhre sind gefährlich, weil sie zu starken Blutungen führen können. Sie sind deshalb behandlungsbedürftig.

Symptome

Wie machen sich Krampfadern bemerkbar?

Sind die Venen des oberflächlichen Venensystems betroffen, sind diese oft durch die Haut sichtbar. Auch die Haut im Bereich einer Krampfader kann verändert sein. Dies trifft aber nicht für tiefe Venen in der Muskulatur zu.

Das venöse System in den Beinen ist weit verzweigt und zieht durch die verschiedenen Gewebeschichten, um das verbrauchte Blut von dort in Richtung Herz zu befördern. Man unterscheidet oberflächliche und tiefe Venen, die wiederum durch Verbindungsgefäße aneinander gekoppelt sind.

Geschlängel an den Beinen

Je nachdem, welche Venen betroffen sind, machen sich Krampfadern (Varizen) unterschiedlich bemerkbar. Das Bild reicht von rein oberflächlichen spinnen- oder netzartigen Gebilden, die oft an der Rückseite der Oberschenkel (sogenannte Besenreiser) bzw. vornehmlich in der Kniekehle und an der Außenseite von Ober- und Unterschenkel auftreten (sogenannte retikuläre Varizen), bis hin zu geschlängelten Vorwölbungen entlang der Beine, wenn die tiefergelegenen Stammvenen oder ihre Seitenäste betroffen sind.

Nach außen hin sichtbar sind diese Anzeichen nur bei entsprechend schlanken Menschen mit ausgeprägtem Befund. Veränderungen im tiefen Venensystem lassen sich grundsätzlich nur anhand von bildgebenden Untersuchungen (z.B. mit Ultraschall) feststellen.

Hautverfärbung, Schmerzen und Schwellungen

Wenn die Erkrankung fortschreitet, können im Verlauf weitere Hautveränderungen wie Verfärbungen, Verhärtungen und Ekzeme mit Juckreiz auftreten. Zudem verursachen Krampfadern oft typische Beschwerden.

Dazu gehören:

  • müde, schwere und schmerzende Beine
  • geschwollene Füße, Knöchel und Unterschenkel (v.a. abends)
  • Missempfindungen und Spannungsgefühle
  • nächtliche Fuß- und Wadenkrämpfe

Bewegung und Kälte tun gut

Bei Wärme treten die Beschwerden vermehrt auf, bei Kälte tritt Besserung ein. Außerdem verstärkt langes Sitzen oder Stehen die Symptome, während Bewegung und Hochlagerung der Beine Linderung verschaffen.

Wenn Sie Beschwerden haben oder sichtbare Veränderungen an den Beinen bemerken, lassen Sie sich von Ihrem Arzt untersuchen. Krampfadern sind oft harmlos, können aber auch gefährliche Folgen haben und müssen dann dringend behandelt werden.

Mehr zu Symptomen bei Krampfadern

Können Wadenkrämpfe auf Krampfadern hindeuten?

Ja, besonders nächtliche Wadenkrämpfe kommen als Begleiterscheinung eines Krampfaderleidens manchmal vor.

Allerdings bestehen dann in der Regel auch Beschwerden am Tag, wie müde und schwere Beine, Spannungsgefühle in den Beinen und Wasseransammlungen an Knöcheln und Unterschenkeln (Ödeme). Bei Hitze verstärken sich die Beschwerden.

Wie kommt es zu Beinschwellungen bei Krampfadern?

Da das Bindegewebe der Venen geschwächt ist, wird die Venenwand durchlässig. Das Blut staut sich in den Venen zurück und übt Druck auf die Gefäßwände aus. Flüssigkeit gelangt zusammen mit Eiweißen und einem Abbaustoff des roten Blutfarbstoffs, dem Hämosiderin, ins Gewebe.

Das Gewebe ist zunächst v.a. im Knöchelbereich geschwollen, später auch am Unterschenkel (Ödeme). Bei lange bestehenden Krampfadern kann sich auch die Haut verändern. Sie kann stellenweise verfärbt sein oder auch schuppig.

Komplikationen

Worin besteht die Gefahr, wenn man Krampfadern hat?

Die Risiken von Krampfadern bestehen vor allem in der Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) und deren Verschleppung. Darüber hinaus kann es zu Venenentzündungen kommen.

Thrombosen entstehen leichter, weil sich das Blut staut und nicht ausreichend in Bewegung ist. In der Folge kann es leichter gerinnen. Werden diese Blutgerinnsel fortgespült, können sie Gefäße in der Lunge verstopfen (Lungenembolie).

Eine Venenentzündung (Phlebitis) entsteht häufig auf dem Boden eines Krampfaderleidens. Dabei handelt es sich um eine Gerinnselbildung und folgende Entzündung oberflächlicher Venen.

Krampfadern: mögliche Komplikationen

Können Krampfadern platzen?

Ja, durch kleinere Verletzungen kann die Venenwand einer Krampfader beschädigt werden, so dass manchmal auch viel Blut austreten kann. Deshalb muss man rasch reagieren.

Hochlagerung des Beines und ein Druckverband mit sauberen, besser sterilen Wundauflagen sind die ersten Maßnahmen, um die Blutung zu stillen. Umgehend muss ein Arzt gerufen werden. Die betroffene Krampfader muss dringend behandelt werden.

Stimmt es, dass Krampfadern zu "offenen Beinen" führen können?

Ja, schlecht heilende Wunden und offene Beine treten häufiger bei älteren Menschen mit schweren Veränderungen der Venen auf. Denn auf Dauer verursacht die Mangelversorgung mit Blut in den betroffenen Gebieten auch Hautveränderungen.

Die Haut ist verfärbt und wird dünner. Kleine Verletzungen heilen schlecht ab und es können große offene Geschwüre (Ulcus cruris) entstehen, die einer langandauernden und sehr regelmäßigen Behandlung bedürfen.

Kann bei Krampfadern eine Fibrose entstehen?

Ja. Wird bei Krampfadern keine Behandlung eingeleitet, kann sich eine Fibrose entwickeln – nicht über Nacht, aber langsam und stetig. Bei einer Fibrose handelt es sich um eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebszellen. Liegt erst einmal eine ausgeprägte Fibrose vor, ist sie schwer zu behandeln.

Der Symptom-Komplex aus Venenschwäche, Krampfadern und fibrotischen Veränderungen entwickelt sich über mehrere Stadien. Die ersten Symptome sind müde und schwere Beine. Auch geschwollene Unterschenkel oder Fußknöchel sind ein typisches Frühsymptom. Unternehmen Sie nichts, können Besenreiser auftreten. Besenreiser sind kleine, rötlich-blaue Verästelungen der Venen, aus denen die gefürchteten Krampfadern entstehen. Spätestens jetzt sollten Sie handeln.

Pflegecreme und viel trinken

Durch die schlechte Durchblutung kann die Haut an den Beinen sehr trocken und schuppig werden, oft juckt sie auch. Vor allem der Unterschenkel und der Knöchelbereich sind oft betroffen. Befeuchten Sie in diesem Fall die betroffene Haut mit einer Pflegecreme.

Und nehmen Sie außerdem viel Flüssigkeit zu sich. Es ist wichtig, dass Sie genügend trinken. Trinken Sie zu wenig, sterben Hautzellen ab, was eine Fibrose noch unterstützt. Um mit der Flüssigkeit eine positive Wirkung zu erzielen und den Wasserhaushalt auszugleichen, trinken Sie zwei Liter Tee oder Wasser am Tag.

Lieber vorbeugen

Eine Fibrose bei Krampfadern beginnt meist am Knöchel, weil an dieser Stelle die Haut sehr dünn ist und am schlechtesten durchblutet. Wenn sich der Knöchel bräunlich verfärbt und nicht behandelt wird, ist Ihnen eine Fibrose sicher. Die Haut wird lederartig und das Problem weitet sich auf die Wade aus. Diese dünne, lederartige Haut reißt schnell und am Knöchel entsteht schlimmstenfalls ein offenes Bein.

Prävention ist der beste Schutz. Wer viel sitzt oder übergewichtig ist, sollte sich als Ausgleich viel bewegen, um einer Venenschwäche vorzubeugen.

Ursachen

Warum bekommt man Krampfadern?

Neben einer erblichen Veranlagung für eine Bindegewebsschwäche spielt die Lebensweise bei der Entwicklung der Krampfadern eine große Rolle. Sitzende und stehende Tätigkeiten wie auch Bewegungsmangel sind die größten Risikofaktoren.

Übergewicht führt ebenfalls zu einer Drucksteigerung im venösen Gefäßsystem. Ungünstig, vor allem im Verbund mit Übergewicht, ist auch eine ungesunde Ernährung. Rauchen und die hormonelle Verhütung (Anti-Baby-Pille) sind weitere Risikofaktoren.

Unterm Strich sind es also die üblichen Verdächtigen. Die Liste der Krankheiten, vor denen man sich mit gesunder Ernährung, viel Bewegung und Verzicht auf Rauchen relativ gut schützen kann, ist geradezu schwindelerregend lang.

Warum entwickeln Frauen häufiger Krampfadern als Männer?

Frauen entwickeln vor allem im Alter zwischen 30 und 50 Jahren wesentlich häufiger Krampfadern als Männer. Ursache sind vermutlich weibliche Hormone, die das Bindegewebe grundsätzlich weicher und dehnbarer machen.

Besonders in Schwangerschaften ist die Hormonproduktion erhöht. Zudem steigern Schwangerschaften den Druck auf die Beinvenen und es entstehen häufiger Krampfadern.

Kann es sein, dass Krampfadern in der Familie liegen?

Ja, bei der Entwicklung von Krampfadern spielt eine erbliche Komponente eine Rolle. Haben die Eltern Krampfadern, ist das eigene Risiko für das Venenleiden erhöht.

Um so mehr kommt dann der Vorbeugung eine wichtige Rolle zu. Ein aktiver Lebensstil mit viel Bewegung regt den Blutkreislauf an, so dass das Blut in Bewegung bleibt. Kaltwarme Wechselduschen fördern ebenfalls die Durchblutung und trainieren die Venen. Bequeme Kleidung sorgt für einen ungestörten Blutfluss. Unterstützend wirken eine ausgewogene, gesunde Ernährung und eine ausreichende Trinkmenge.

Eine ungeliebte, aber hilfreiche Option: Das Tragen von Kompressionsstrümpfen stützt die Venen und sorgt für einen besseren Bluttransport.

Einflussfaktor Lebensalter

Warum haben Kinder noch keine Krampfadern?

Das Bindegewebe von kleinen Kindern ist meist noch stark und gesund, so dass sie noch keine Krampfadern entwickeln. Erst die Belastung im Laufe des Lebens steigert das Risiko für Venenleiden.

Mit zunehmendem Alter nimmt also auch die Häufigkeit von Krampfadern zu.

Kann es sein, dass man bereits als Jugendlicher oder junger Erwachsener Krampfadern bekommt?

Ja, Krampfadern bei Jugendlichen nehmen zu. Die Deutsche Venenliga e.V. gibt an, dass bis zu 30 Prozent der Jugendlichen bereits Krampfadern haben. Die Ursachen liegen vermutlich in dem sich verändernden Lebensstil mit langen Sitzzeiten und Bewegungsmangel.

Junge Menschen mit Venenproblemen müssen damit rechnen, dass sich ein Venenleiden entwickelt. Deshalb sollten auch Jugendliche bei ersten Hinweisen wie dem Auftauchen von Besenreisern (kleine sichtbare, gekräuselte Venen) zum Arzt gehen und sich einer Untersuchung ihrer Venen unterziehen.

Sind Krampfadern eine typische Alterskrankheit?

Nein. Zwar entwickeln Menschen mit zunehmendem Alter häufig Krampfadern, doch bedeutet dies nicht, dass die Venen junger Menschen automatisch gesund sind.

Bereits bei 12- bis 14-Jährigen lassen sich heutzutage häufiger Venenerkrankungen feststellen, bei den 16- bis 18-Jährigen ist der Anteil bereits höher. Der Hauptgrund: zu wenig Bewegung. Bei einem bewegungsarmen Lebensstil sind also auch junge Menschen gefährdet eine Venenerkrankung zu entwickeln. Und auch die sich daraus entwickelnden Gefahren sind dieselben. Deshalb sollten Sie auch dann, wenn Sie jung sind, bei Beschwerden oder äußeren Anzeichen wie Besenreiser (kleine sichtbare, gekräuselte Venen) einen Arzt aufsuchen.

Viel sitzen und stehen: Kann man Krampfadern da überhaupt verhindern?

Sitzende und stehende Tätigkeiten sind tatsächlich schlecht für die Venen. Ob man Krampfadern in Anbetracht des sehr häufigen Vorkommens tatsächlich verhindern kann, ist fraglich.

Doch kann man einiges für seine Venen tun. Sport und Bewegung in der Freizeit trainieren Muskeln und Venen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ausgewogene Ernährung sind ebenfalls wichtig für den Venenschutz. Nicht zu rauchen bedeutet das Ausschalten eines weiteren Risikofaktors.

Während der Arbeit kann man gezielte Übungen machen, um den Blutfluss in den Venen anzuregen. Und sehr hilfreich für die Vorbeugung sind natürlich auch Kompressionsstrümpfe, auch wenn das die meisten erst in Erwägung ziehen, wenn die Krampfadern schon zum Problem geworden sind.

Selbsthilfe

Welche Gymnastik hilft bei Krampfadern?

Die Venen am Bein liegen zwischen den Muskeln. Wenn Sie gehen, drücken sich die Wadenmuskeln zusammen, wodurch das venöse Blut hoch zum Herzen befördert wird. Daher ist es wichtig, die Muskeln der Beine zu bewegen und mit Gymnastik die Muskelpumpe unterstützen.

Bei Krampfadern ist das Bindegewebe schwach, woraus sich ein Senkfuß entwickeln kann. Um die Fußmuskulatur zu kräftigen, ist es sinnvoll, viel barfuß oder in Strümpfen zu gehen.

15 Minuten täglich Fitnessprogramm für Ihre Venen

Es gibt eine Vielzahl von Übungen, die die Venen trainieren und ihre Funktion unterstützen. Voraussetzung ist allerdings die tägliche Durchführung.

Man benötigt dafür nicht mehr als 15 Minuten Zeit pro Tag. Die Übungen können auch zwischendurch während der Arbeitszeit oder abends vor dem Fernseher durchgeführt werden.

Übungen bei Krampfadern:

  • Gehen Sie in Ihrer Wohnung auf Zehenspitzen barfuß oder in dicken Socken.
  • Rückenlage: Legen Sie sich flach auf den Boden. Ein kleines Kissen unter Ihren Kopf bis in den Nacken. Strecken Sie ein Bein hoch in die Luft. Beschreiben Sie mit dem Fuß die Zahlen von eins bis zehn. Bein wechseln. Mehrmals wiederholen.
  • Rückenlage: Fußkreisen zu beiden Seiten.
  • Rückenlage: Die Fußspitze zum Körper ziehen und weit zurück in Richtung Boden strecken. Bein wechseln. Mehrmals wiederholen.
  • Rückenlage: Beide Beine anwinkeln. Strecken Sie ein Bein hoch in die Luft mit gestrecktem Knie. Lassen Sie so schnell es möglich ist den Unterschenkel fallen und auspendeln. Mehrmals wiederholen und Bein wechseln.
  • Massieren Sie Ihren Bauch im Uhrzeigerkreis, mit der Hand oder einer zarten Bürste, um den Lymphabfluss anzuregen.
  • Rückenlage: Legen Sie sich flach auf den Boden mit einem kleinen Kissen unter dem Kopf bis in den Nacken. Kreuzen Sie die Füße. Drücken Sie die Lendenwirbelsäule mit leichter Spannung auf die Unterlage und spannen Sie Bauch und Po an.
  • Im Stand: Stellen Sie sich an eine glatte Wand. Die Füße eine Fußbreite auseinander und eine Fußlänge nach vorn. Beugen Sie den Kopf so weit wie möglich zur Wand. Ziehen Sie den Bauchnabel nach innen ein und drücken Sie die Wirbelsäule gegen die Wand. Machen Sie in dieser Position Kniebeugen, indem Sie an der Wand auf und ab rutschen – bis zur Mitte der Oberschenkel.
  • Im Stand: Gehen Sie auf der Stelle. Das Knie dabei hoch ziehen und mit kräftigen Armbewegungen.

Übungen und Pflege für die Venen

Was tun bei Venenschwäche und Cellulitis?

Venenschwäche und Cellulitis treten meistens gemeinsam auf. Beide Probleme entstehen durch schwaches Bindegewebe. Die unschönen Dellen einer Cellulitis sind oft der erste Hinweis auf eine Venenschwäche.

Um das Bindegewebe zu kräftigen und damit die Venenschwäche und Cellulitis zu besiegen, gibt es einfache Methoden, die Sie selbst anwenden können:

  • Wer viel sitzt, sollte sich als Ausgleich viel bewegen. Haben Sie wenig Zeit, dann kann ein Heimtrainer die nötige Bewegung verschaffen.
  • Bei sitzender Tätigkeit versuchen Sie zwischendurch zu laufen oder im Sitzen Fußgymnastik zu betreiben. Das aktiviert die Venen-Muskel-Pumpe.
  • Sitzen Sie nicht mit überkreuzten Beinen. Besser ist eine Fußstütze unter dem Schreibtisch. Das entlastet die Venen und fördert den Blutrückstrom.
  • Tragen Sie flache Schuhe oder eine maximale Absatzhöhe von drei Zentimetern.
  • Morgendliche Kneipp-Güsse unterstützen den venösen Blutzufluss.
  • Übergewicht begünstigt Venenschwäche und Cellulitis. Reduzieren Sie Ihr Gewicht.
  • Legen Sie Ihre Beine hoch, wenn es möglich ist. Um den venösen Blutfluss zu entlasten, legen Sie die Füße etwas höher als das Gesäß.
  • Lagern Sie Ihre Beine auf spezielle Venenkissen. Das dünne Ende wird bis zum Gesäß geschoben. Auf dem dicken Enden liegen die Füße. In dieser Position ist Gymnastik für die Beine möglich.

Niemals auf Krampfadern massieren!

Um die Cellulitis zu besiegen, benutzen Sie einen Sisalhandschuh und Ihre Hände zum Massieren, dazu etwas Öl. Sie werden sich freuen, wenn bei täglicher Selbstbehandlung nach schon vier bis sechs Wochen die Haut sichtbar straffer und elastischer ist. Aber Vorsicht: Nicht direkt auf den Krampfadern massieren!

Bei Krampfadern halten Sie sich genau an diese Anweisung:

  • Zuerst das rechte Bein: Stellen Sie für Ihre Selbstmassage Ihr rechtes Bein leicht angewinkelt und leicht erhöht auf.
  • Nehmen Sie einen Sisalhandschuh und kreisen Sie kräftig an der Außenseite der Oberschenkel und an der Problemzone Po. Nicht die Innenseiten der Beine massieren.
  • Nehmen Sie einige Tropfen Öl in die Handflächen. Dann verreiben und mit den öligen Fingerspitzen die Außenseite der Oberschenkel und die Problemzone Po kneten. Anschließend mit einer Hautlotion sanft die behandelten Stellen vom Knie aufwärts einmassieren.

Bei Krampfadern sind kräftige Knetungen also nur an der Außenseite der Oberschenkel erlaubt, dort wo sich keine Krampfadern befinden.

Auch Gymnastik hilft

Gymnastische Übungen für Bauch, Beine und Po unterstützen den Erfolg bei der Selbsthilfe gegen Cellulitis. Kräftigen und unterstützen Sie Ihre Muskel-Venenpumpe mit Radfahren, Laufen und Schwimmen. Strammes Spazierengehen macht Spaß und hat sich gut bewährt. Jede Art der Bewegung aktiviert und fördert den Blutrückstrom.

Was kann ich während der Arbeitszeit für meine Venen tun?

Menschen mit stehender oder sitzender Tätigkeit leiden naturgemäß unter Bewegungsmangel.

Tipps für den Arbeitsalltag:

  • Kann man nicht einmal für kurze Zeit aufstehen, empfiehlt es sich, die Beine so oft es geht hoch zu lagern, um den Blutfluss Richtung Herz zu verbessern.
  • Auch Bewegungen der Beine unter dem Tisch (z.B. Aufstellen der Ferse im Wechsel mit dem Vorderfuß) und Betätigung der Wadenmuskulatur sind sinnvoll.
  • Drucker, Unterlagen, Arbeitsmaterialen können vom Schreibtisch entfernt gelagert werden, so dass man aufstehen muss, wenn man diese benötigt.
  • Wenn möglich sollte man Treppen laufen, anstatt mit dem Fahrstuhl oder der Rolltreppe zu fahren.
  • In der Freizeit sollte man für Bewegungsausgleich sorgen.
  • Kleine Wege kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen, anstatt mit dem Auto.
Venenleiden: Was bedeuten die SSS- und die LLL-Regel?

Diese beiden Regeln sollen verdeutlichen, dass bei allen venösen Erkrankungen Bewegung sehr wichtig ist.

SSS bedeutet: Sitzen und Stehen ist Schlecht

LLL steht für: Lieber Liegen oder Laufen.

Sitzen und Stehen belastet die Venen, das Blut steht und versackt - vor allem in schon veränderten Venen. Liegen dagegen entlastet die Venen der Beine, so dass das Blut leichter zum Herzen transportiert werden kann.

Laufen ist die beste natürliche Unterstützung für die Beinvenen, denn die angespannten Muskeln üben auf die Venen Druck aus, ihr Durchmesser wird deshalb kleiner und das Blut kann nicht in den Venen versacken.

Helfen Cremes, Salben oder spezielle Venenmittel gegen Krampfadern?

Nein, ist es erst einmal zur Entstehung von Krampfadern gekommen, können Cremes oder Salben dies nicht verändern oder gar rückgängig machen.

Äußerliche Anwendungen können im Rahmen der Kompressionsbehandlung hilfreich sein und unterstützend wirken, wenn das venöse System zwar belastet, aber noch nicht stärker verändert ist. Veränderte Venen und schlussunfähige Venenklappen sind aber leider nicht reparabel.

Sind Lehmpackungen bei Krampfadern sinnvoll?

Lehm ist ein Naturprodukt und bei Krampfadern (Varizen) ideal zur äußerlichen Anwendung. Über Jahrhunderte hinweg waren Lehmanwendungen fester Bestandteil der ärztlichen Heilkunst. Pfarrer und Doktor Sebastian Kneipp (1821-1897) erkannte den Nutzwert und erzielte mit Lehmpackungen und Lehmwasser-Auflagen heilende Wirkung. Im Alter von 28 Jahren erkrankte Sebastian Kneipp an der damals tödlichen Tuberkulose und heilte sich mit einer Wasser-Therapie. Er wurde 76 Jahre alt.

Lehmpackungen bei Venenleiden

Sind Lehmpackungen immer noch aktuell?

Ja, heute noch gehören Lehmpackungen mit großem Erfolg zu den Kneipp-Anwendungen. Kalter Lehm wirkt entzündungshemmend und entzieht überschüssige Hitze. Bei Krampfadern, venösen Stauungen und geschwollenen Beinen ist Lehm eine schnelle und preiswerte Hilfe.

Lehmpackungen können Sie ohne Nebenwirkungen täglich anwenden. Sie werden erstaunt sein, dass Sie direkt nach einer Lehmpackung deutlich weniger oder keine Schmerzen mehr spüren.

Bei welchen Beinproblemen sind Lehmpackungen empfehlenswert?

Lehmpackungen wirken an den Beinen entstauend und gefäßstärkend. Sinnvoll sind sie bei folgenden Beinerkrankungen:

  • Durchblutungsstörungen der Beine
  • geschwollene Beine
  • offene Beine
  • Krampfadern
  • Ödeme der Beine
Praktische Tipps: Wie wende ich Lehmpackungen an?

Bei Krampfadern im allgemeinen ist es sinnvoll, die Beine hochzulagern. Das gilt auch für die Lehmpackung. Achten Sie darauf, dass die Fußspitzen etwas höher liegen als Ihr Gesäß. Aber nicht so hoch, dass die Beine in der Leiste abknicken. So unterstützen Sie den Lymphabfluss und entlasten die Beine.

Wenn Sie eine Lehmpackung selber herstellen möchten, kaufen Sie gereinigten Lehm in Pulverform. Das Pulver wird mit kaltem Wasser zu einem Brei verrührt, und fertig ist die Packung. Fertiger angerührter Lehm ist teuer und Sie bezahlen zugegebenes Wasser.

In Wunden und offene Beine darf wegen der Infektionsgefahr kein Lehm eindringen. Vorher gut abdecken.

Wie kann man eine Wassertherapie gegen Krampfadern machen?

Wasser ist ein Naturheilmittel und bei Krampfadern (Varizen) und Venenschwäche die gesündeste Therapie ohne Nebenwirkungen. Wechselduschen und kalte Packungen trainieren die Venen und steigern deren Elastizität. Durch den Warm-Kalt-Reiz werden die Venen entlastet, die Durchblutung gefördert und ein Entwässern unterstützt.

Mit allen Wasseranwendungen stärken Sie zudem Ihr Immunsystem.

Tipps zur Anwendung der Wassertherapie

  • Grundsätzlich: niemals kaltes Wasser auf einen kalten Körper. Nach einer Kaltanwendung sofort warm anziehen, um nicht auszukühlen.
  • Tipp: Atmen Sie aus, wenn das kalte Wasser Ihren Körper berührt. So empfinden Sie die Kälte nicht. Halten Sie die Luft an, empfinden Sie das kalte Wasser als unangenehm.
  • Kalte Beingüsse: zuerst das rechte Bein.
  • Beginnen Sie am rechten kleinen Zeh. Hinter dem Knöchel, außen am Bein entlang bis zum Gesäß. Innen am Bein abwärts, und bis zum großen Zeh.
  • Das linke Bein ebenso.
  • Anschließend halten Sie den Wasserstrahl unter die rechte und linke Fußsohle, um die Wirkung zu verstärken.

Zur Wassertherapie bei Krampfadern gehören:

  • kalte Beingüsse
  • kaltes Fußbad
  • Wechselfußbad
  • Wechselgüsse
  • ansteigende Fußbäder
  • Wassertreten
  • Tau laufen

Wassertherapie im Detail

Wie funktioniert ein kaltes Fußbad?
  • Nehmen Sie hierfür einen breiten Eimer mit kaltem Wasser direkt aus der Leitung. Das Wasser muss bis zur Wade reichen.
  • Tauchen Sie beide Füße 30-60 Sekunden hinein. Anschließend das Wasser gut abstreifen und sofort dicke Wollsocken anziehen und sich aktiv erwärmen.
  • Zur Gewöhnung empfiehlt es sich, mit 10 Sekunden anzufangen.
Was sollte man beim Wechselfußbad beachten?
  • Hierfür brauchen zwei Eimer oder Kneipp-Fuß-Wannen. Denn gleichzeitig müssen beide Beine bis unterhalb der Knie im Wasser stehen.
  • In den einen Eimer füllen Sie kaltes Leitungswasser (kniehoch). In den andern Eimer 36°-38° warmes Wasser bis unterhalb der Knie.
  • Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl und stellen beide Beine 10 Minuten in das warme Wasser und anschließend 10 Sekunden in das kalte Wasser.
  • Wechseln Sie je zweimal. Warm anfangen und kalt aufhören.
  • Das Wasser abstreifen und sofort dicke Socken anziehen.
Wie führe ich Wechselgüsse durch?
  • Warmes Wasser langsam und das kalte Wasser schnell
  • In der Reihenfolge: warm, kalt, warm, kalt und zum Schluss kalt die Fußsohle
  • zuerst das rechte Bein
  • Beginnen Sie am rechten kleinen Zeh. Hinter dem Knöchel, außen am Bein entlang bis zum Gesäß. Innen am Bein abwärts, und bis zum großen Zeh. Das linke Bein ebenso.
  • Anschließend halten Sie einen kalten Wasserstrahl unter die rechte und linke Fußsohle, um die Wirkung zu verstärken.
  • Die Arme ebenso. Das stabilisiert den Kreislauf und wirkt sich positiv auf Krampfadern aus.
  • Die Arme in der Reihenfolge: warm, kalt, warm, kalt.
  • Beginnen Sie mit dem rechten Arm am kleinen Finger, weiter hinauf bis zum Schultergelenk. Innen am Arm abwärts und bis zum Daumen. Den linken Arm ebenso.
  • Nach einer Woche haben Sie sich an das kalte Wasser gewöhnt. Ihr Körper reagiert mit einem angenehmen Wärmegefühl.
  • Nach dem Wechselguss das Wasser abstreifen, abtupfen und sofort warm anziehen.

Ansteigende Fußbäder

Das ansteigende Fußbad wirkt sich stark auf das venöse Blut aus und beschleunigt die Rückführung zum rechten Herzen. Bei Herzschwäche ist das eine Belastung der rechten Herzkammer. Darum dürfen ansteigende Fußbäder nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden.

  • Füllen Sie einen Eimer Wasser bis eine Handbreite über den Knöchel mit 34° Grad.
  • Nach fünf Minuten gießen Sie heißes Wasser dazu, auf eine Temperatur von 36° Grad.
  • Danach immer nach fünf Minuten heißes Wasser dazu, so dass Sie immer 2° Grad mehr an Wassertemperatur erhalten: 38° Grad, danach auf 40° Grad, wenn Sie es vertragen, bis auf 42° Grad.
  • Nehmen Sie nicht während der Anwendung die Beine aus dem Wasser!
  • Anschließend die Beine kurz mit kaltem Wasser abbrausen. Das Wasser abstreifen, abtupfen und sofort warm anziehen.

Mehr zur Wassertherapie bei Krampfadern

Welche Tipps gibt es fürs Wassertreten?

Wassertreten ist überall möglich. Unterwegs, wenn Sie eine Wassertretstelle entdecken oder in einem Bach. Ob zu Hause in der Badewanne oder in einem hohen Eimer. Wenn Sie einen Balkon oder Garten haben, füllen Sie ein Kinderplanschbecken mit kaltem Wasser. So können Sie täglich bei Bedarf wassertreten.

Das Wasser sollte knietief sein. Beim Wassertreten gehen Sie im Storchengang. Mit jedem Schritt nehmen Sie ein Bein total raus aus dem Wasser.

Was ist Taulaufen?

Wenn Sie die Möglichkeit haben, gehen Sie am frühen Morgen im taufeuchten Gras barfuß. Fangen Sie mit einigen Minuten an und steigern das langsam. Beim Taulaufen dürfen Sie nicht übertreiben und auskühlen. Ziehen Sie direkt danach dicke Socken an.

Den therapeutischen Effekt können Sie steigern, indem Sie das Taulaufen mit einer Gymnastik verbinden. Die Wirkung des Taulaufens ist wie bei den kalten Güssen. Sie trainieren und kräftigen Ihre Venen. Der gesunde Nebeneffekt ist, dass Ihr Immunsystem gestärkt wird.

Alltag mit Krampfadern

Was sollte ich bei der Kleidung beachten, wenn ich Krampfadern habe?

Bei Krampfadern ist bequem sitzende Kleidung wichtig. Denn enge Kleidung (z.B. Röhrenjeans) schnürt die Venen ab und kann den Bluttransport zusätzlich beeinträchtigen. Auch Strümpfe oder Gürtel sollten nicht einschnüren oder zu eng sitzen.

Es gibt sogar extra Venenstrümpfe, deren Bund so gearbeitet ist, dass er nicht drückt. Auch beim Schuhwerk sollte man auf bequeme Schuhe mit Fußbett achten. Die Absatzhöhe sollte nur wenige Zentimeter betragen.

Zu beachten ist auch etwa beim Tragen von Kompressionsstrümpfen oder -verbänden, dass diese bequem auch im Schuh getragen werden müssen.

Krampfadern: Themen im Alltag

Darf man bei Krampfadern die Pille einnehmen?

Dafür gibt es keine pauschale Empfehlung. Krampfadern allein sind nicht unbedingt ein Grund, auf die Pille als Verhütungsmethode ganz zu verzichten. Der Östrogen-Anteil sollte allerdings möglichst niedrig sein.

Anders sieht es aus, wenn man schon mal eine Thrombose oder gar Lungenembolie hatte. Dann sollte man eher auf eine andere Verhütungsmethode zurückgreifen.

Eine wesentliche Gefahr bei Krampfadern ist die Entwicklung einer Thrombose. Ein solcher venöser Gefäßverschluss entsteht bei Krampfadern am ehesten bei Vorliegen mehrerer Risikofaktoren, also zum Beispiel Übergewicht und Rauchen (und dann möglicherweise auch noch der "Pille").

Sollte man bei einem Krampfaderleiden mit dem Rauchen aufhören?

Ja, unbedingt. Es gibt viele gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören, Krampfadern sind einer davon. Denn Rauchen schädigt alle Gefäße, also die Arterien und die Venen.

Deshalb gilt Rauchen neben Alkoholkonsum und der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel auch als Risikofaktor für die Entwicklung von Krampfadern. Um einer Verschlimmerung des Venenleidens vorzubeugen, empfiehlt sich also auf jeden Fall der Rauchverzicht.

Was ist bei Krampfadern und Reisen zu beachten?

Auch mit Krampfadern und Venenleiden darf man verreisen. Gerade bei längeren Reisen sind dabei aber Fahrten mit dem Zug besser als mit dem Auto oder Bus.

Der Grund: Langes Sitzen führt zu einem Blutstau und damit zu einer Belastung der Venen. Im Zug kann man dagegen hin- und herlaufen. Sollte eine Autofahrt unumgänglich sein, sind Pausen wichtig, in denen man sich auch bewegt. Auch im Flugzeug sollte man immer wieder aufstehen und sich bewegen. Auch Fuß- und Beingymnastik entlasten die Venen. Die Flüssigkeitszufuhr sollte während der Reise ebenfalls ausreichend sein.

Am Urlaubsort sind alle Tätigkeiten gut, die mit Bewegung einhergehen. Lange Sonnenbäder belasten die Venen und sollten eher vermieden werden. Hilfreich ist es, die Beine auch immer wieder im Wasser zu kühlen.

Beim Arzt

Wie stellt der Arzt Krampfadern fest?

Häufig kann der Arzt schon per Blickdiagnose erkennen, ob Krampfadern vorliegen oder nicht. Sind jedoch nicht die oberflächlichen Venen betroffen, sondern die tiefen in der Muskulatur liegenden Venen, ist das unter Umständen nicht sichtbar.

Deshalb führen Ärzte bei Verdacht auf ein Venenleiden eine harmlose Ultraschalluntersuchung an den Beinen durch. Mit dieser sogenannten Ultraschall-Doppler-Untersuchung kann der Gefäßspezialist oder Venerologe Störungen des Blutflusses genau identifizieren.

Daneben gibt es noch weitere, ähnlich sanfte Untersuchungsmethoden ohne jegliches Risiko zur Feststellung von Venenerkrankungen.

In welche Schweregrade werden Krampfadern unterteilt?

Je nach Schweregrad lassen sich vier Stadien unterscheiden:

  • Stadium I: Es bestehen noch keine Beschwerden (obwohl schon Krampfadern vorliegen).
  • Stadium II: Es bestehen Beschwerden wie müde und schwere Beine und ein Spannungsgefühl. Nachts können Fuß- und Wadenkrämpfe auftreten.
  • Stadium III: Es bestehen Flüssigkeitsansammlungen in den Knöcheln oder Beinen, die Haut ist verändert, Verletzungen heilen schwer ab.
  • Stadium IV: Wunden heilen nicht, es bestehen offene Beingeschwüre.

Behandlung allgemein

Welche Therapieoptionen gibt es bei Krampfadern?

Zur Therapie der Venenschwäche steht heute eine Vielzahl an Behandlungsmethoden zur Auswahl; diese sind:

Neben diesen Maßnahmen gibt es noch weitere Alternativen wie die Laser- bzw. Radiofrequenztherapie der Krampfadern.

Informatives zur Behandlung

Gehen Krampfadern von allein wieder weg?

Nein, denn der Krampfaderentstehung liegt eine Schädigung des Bindegewebes der Venen zugrunde. Und Venenklappen, die nicht mehr funktionieren, sind auch nicht reparabel.

Allerdings kann man der Verschlimmerung eines Venenleidens mit verschiedenen Maßnahmen vorbeugen. Dazu gehören vor allem viel Bewegung, gesunde Ernährung und der Verzicht aufs Rauchen. Auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen ("Stützstrümpfe", "Thrombosestrümpfe") ist hilfreich, weil der äußere Druck die Venen strafft.

Bereits zu stark beschädigte Venen oder Abschnitte von Venen lassen sich darüber hinaus operativ entfernen und damit die Beschwerden beseitigen.

Sind Krampfadern heilbar?

Krampfadern lassen sich gut behandeln und insofern auch heilen. Die zugrundeliegende Gewebe- und Venenschwäche jedoch bleibt lebenslang bestehen.

Deshalb ist es auch nach der Behandlung von Krampfadern wichtig, einer erneuten Entstehung vorzubeugen. Viel Bewegung, Gewichtsreduktion und eine ausgewogene Ernährung gehören dazu. Möglicherweise ist auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen zu empfehlen.

Muss man Krampfadern immer behandeln lassen?

Sorgt man nicht für eine Unterstützung der Venen, zum einen durch Bewegung und Gewichtsabnahme oder aber durch Kompressionsstrümpfe, ist es wahrscheinlich, dass sich die Venen immer weiter dehnen und sich die Krampfadern verschlimmern.

Das ist zwar meist zunächst nicht unmittelbar gefährlich, aber sicher ist es bei den ersten Anzeichen einer Krampfaderbildung sinnvoll, die Venen untersuchen zu lassen und etwas dagegen zu unternehmen.

Mehr zum Thema Behandlung

Sollte man Krampfadern auch operieren lassen, wenn gar keine Beschwerden bestehen?

Krampfadern belasten das Venensystem und können dieses nachhaltig schädigen. Deshalb ist grundsätzlich zu einer Behandlung zu raten, je früher desto besser.

Eine Operation schützt das tiefe Venensystem vor Schäden und einer fortschreitenden Venenschwäche (venöse Insuffizienz), die sich im Endstadium mit Hautveränderungen und offenen Beinen bemerkbar macht.

Beschwerden sind im übrigen nicht immer ein geeignetes Maß für die Behandlungsbedürftigkeit. Nur eine genaue Untersuchung der Venen und ihrer Funktion kann zuverlässig Auskunft geben.

Gibt es für Krampfader-Operationen eine Altersgrenze?

Nein, auch ältere und alte Menschen werden operiert, wenn dies nötig erscheint. Dabei müssen natürlich auch immer individuelle Faktoren wie der Gesundheitszustand berücksichtigt werden.

Aber grundsätzlich ist eine Behandlung auch im Alter notwendig, wenn Beschwerden bestehen oder Komplikationen drohen. Man wählt dann aber vielleicht eine besonders schonende Behandlungsmethode aus.

Verödung

Was ist eine Verödung von Krampfadern?

Die Verödung oder Sklerosierung von Krampfadern ist eine Behandlungsform, mit der sich Besenreiser und kleinere oberflächliche Krampfadern entfernen lassen. Dazu wird mit einer feinen Spritze ein Wirkstoff in die betroffene Krampfader gespritzt.

Der Wirkstoff führt zu einer örtlichen Entzündung der Krampfader mit einer Vernarbung der Vene und anschließendem bindegewebigem Umbau. Eine Betäubung ist in der Regel nicht notwendig.

Welche Arten von Krampfadern werden verödet?

Die risikoarme Verödung von Krampfadern (Sklerosierung) kommt vor allem für kleinere Venen wie die netzartig verlaufenden Venen (retikuläre Venen) unter der Haut und sogenannte Besenreiser in Frage.

Mit dieser Form der ambulant durchgeführten Behandlung lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Größere Krampfadern dagegen werden meist operiert, es sei denn eine Operation kommt etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht in Betracht.

Wie genau läuft eine Verödung oder Sklerosierung von Krampfadern ab?

Zu einer Verödung (Sklerosierung) von Krampfadern wird man ambulant bestellt. In die Krampfader, die verödet werden soll. wird mit einer sehr feinen Kanüle ein Mittel gespritzt, das zu einer örtlich begrenzten Entzündung der Vene im betroffenen Areal führt.

Dazu ist in der Regel keine Betäubung notwendig. Die Vene wird in diesem Bereich vernarben und in Bindegewebe umgebaut, so dass dort keine Krampfader mehr vorhanden ist. Im Anschluss an die Behandlung erhält man sofort einen Kompressionsstrumpf, den man einige Wochen lang tragen muss. Nach der Behandlung darf man gleich nach Hause gehen.

Mehr zur Verödung

Ist eine Behandlung von Krampfadern oder Besenreisern schmerzhaft?

Nein, in der Regel nicht. Bei der Verödung von Besenreisern handelt es sich um eine schmerzarme Behandlung, für die keine Betäubung notwendig ist.

Der behandelnde Arzt benutzt eine sehr feine Kanüle, so dass man den Einstich zwar spürt, aber keine größeren Schmerzen entstehen. Das Verödungsmittel kann im Behandlungsgebiet kurzzeitig brennende Schmerzen hervorrufen, muss es aber nicht. Auch anschließend ist mit keinen größeren Beschwerden zu rechnen.

Kann man eine Verödung von Krampfadern ambulant durchführen lassen?

Ja, Verödungen von Krampfadern werden fast immer ambulant durchgeführt, denn man soll sich anschließend nicht schonen, sondern bewegen. Lediglich ein Kompressionsverband oder Kompressionsstrumpf muss ab sofort für einige Wochen getragen werden.

Möglich sind auch mehrere Behandlungen mit einer Woche Pause.

Die Krankenkasse zahlt übrigens nur in Ausnahmefällen eine stationäre Behandlung.

Kann auch der Hausarzt Venen veröden?

Nein, in der Regel nicht. Das ist eher Sache des Facharztes, meist eines Phlebologen (Venenspezialist, häufig sind dies auch Dermatologen). Der kennt sich mit der Behandlung von Krampfadern am besten aus (zumindest sollte es so sein).

Neben der Technik der Verödung kommt es auch darauf an, entsprechend der Gefäßgröße das zur Verödung führende Medikament genau zu dosieren, damit die Behandlung auch erfolgreich ist und die Krampfader dauerhaft beseitigt wird.

Was kostet eine Verödung von Besenreisern?

Die Kosten einer Verödung von Besenreisern (kleine, oberflächliche, gekräuselte Krampfäderchen) muss man in der Regel selber tragen. Die Höhe der Kosten hängt von der Ausdehnung der Besenreiser ab und davon, wie viele Sitzungen zu deren Beseitigung notwendig sind.

Pro Sitzung muss man normalerweise mit 100 bis 150 Euro rechnen.

Ausnahmen in Sachen Kostenerstattung können Besenreiser an sichtbaren Stellen wie im Gesicht sein. Hier sollten Sie bei Ihrer Krankenkasse nachfragen, ob sie die Kosten dafür möglicherweise (zumindest anteilig) übernimmt.

Verödung: Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Kann eine Verödung von Venen Nebenwirkungen hervorrufen?

Ja, auch wenn es sich um eine sichere und nebenwirkungsarme Behandlungsform mit guten kosmetischen Ergebnissen handelt. Ein Spannungsgefühl in der Nacht nach der Behandlung ist normal.

Das Einspritzen des Verödungsmittels selbst kann brennende Schmerzen verursachen. Allergische Reaktionen auf das Verödungsmittel sind möglich. Bräunliche Hautverfärbungen im Behandlungsgebiet durch kleine Blutergüsse können entstehen und bilden sich langsam zurück.

Sehr selten kann es zu Entzündungen im Behandlungsgebiet kommen oder zur Geschwürbildungen, wenn das Verödungsmittel in umliegendes Gewebe gelangt. Und noch seltener kann eine gefährliche Thrombose entstehen.

Wann darf man Krampfadern nicht veröden?

Nicht jede Krampfader kann verödet werden. Am unkompliziertesten ist der Eingriff bei oberflächlichen Krampfadern oder auch sogenannten Besenreiser-Venen.

Ist aber zum Beispiel die Stammvene verändert, erfordert dies eine Operation. Auch Bettlägerigkeit, eingeschränkte Mobilität, schwere allgemeine Erkrankungen, Wassereinlagerungen in den Beinen und eine arterielle Verschlusskrankheit sprechen gegen eine Verödung.

Warum darf man bei arteriellen Durchblutungsstörungen der Beine Krampfadern nicht veröden?

Nach einer Verödung von Krampfadern ist das Tragen eines Kompressionsverbands oder -strumpfes wichtig. Dieser übt nicht nur Druck auf die Venen aus, sondern auch auf die Arterien, die im Falle einer bestehenden Durchblutungsstörung ja bereits verengt sind.

Die Durchblutung des Beines nimmt durch eine Kompression also zusätzlich ab, so dass es zu Schäden im Gewebe des Beines kommen kann.

OP: Venen-Stripping

Was versteht man unter Stripping?

Beim Venenstripping handelt es sich um ein Operationsverfahren, bei dem krampfaderartig (varikös) veränderte Stammvenen entfernt werden.

Dafür wird über zwei kleine Hautschnitte in die Vene eine spezielle Sonde eingeführt. Nach Durchtrennung der Venenenden kann das veränderte Gefäß mit der Sonde gezogen werden. Die Länge des entfernten Gefäßabschnittes kann variieren, je nachdem, welche Teile verändert sind und ob das ganze Gefäß betroffen ist.

Muss man für ein Venenstripping ins Krankenhaus?

Nein, die Venenoperation wir meist ambulant durchgeführt. Es ist auch nicht unbedingt eine Vollnarkose notwendig, es reicht eine Teilnarkose oder örtliche Betäubung.

Die Entscheidung über den Ort der Operation und der Art der Betäubung ist von der Ausdehnung der Krampfadern, Risikofaktoren, Begleiterkrankungen und dem Alter abhängig. Im Normalfall zahlt die Krankenkasse auch nur eine ambulante Operation.

Was passiert nach einem Venenstripping?

Nach dem Stripping einer Vene ist schon am gleichen Tag Umhergehen und Bewegung angeraten. In den nächsten Wochen müssen Kompressionsverbände oder Kompressionsstrümpfe getragen werden.

Dies ist nicht nur für ein besseres Operationsergebnis notwendig, sondern auch, um die Gefahr einer Thrombose mit der möglichen Folge einer Lungenembolie zu reduzieren. Die Kompression verhindert außerdem ein Anschwellen des Beines nach der Operation. Manchmal erhält man auch Heparin, um die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabzusetzen und einer möglichen Thrombose vorzubeugen.

Mehr Informationen zur Operation

Welche Art der Betäubung bekomme ich bei einer Krampfaderoperation?

Dies hängt von der Ausdehnung des Eingriffs ab. Bei der Entfernung oberflächlicher Venen und von Verbindungsvenen sind meist örtliche Betäubungen ausreichend.

Bei der Entfernung einer Stammvene wird dagegen häufig eine kurze Narkose bevorzugt. Grundsätzlich möglich ist auch eine rückenmarksnahe Anästhesie, bei der nur die Beine betäubt sind, man jedoch wach bleibt.

Kann man Krampfadern auch im Sommer entfernen lassen?

Ja, einer Krampfaderoperation kann man sich auch im Sommer unterziehen. Die Bedenken, dass die Beine nach der Operation schlimmer aussehen als vorher und Schwimmen und Baden nicht möglich sind, sind unbegründet.

Denn die gute Nachricht lautet: Die Abheilung nach der Operation läuft schnell ab, so dass man nicht einen ganzen langen Sommer lang eingeschränkt ist. Maximal zwei, drei Wochen lang dauert es in der Regel, dann muss man über ein "Verstecken" nicht mehr nachdenken. Anschließend kann man sich über schönere Beine und weniger Beschwerden freuen.

Müssen nach einer Krampfaderoperation Fäden gezogen werden?

Nicht bei allen Krampfaderoperationen sind die Hauteinschnitte so groß, dass sie mit einem Faden genäht werden müssen. Und wenn doch, dann gilt:

Sind nach einer Operation wenige Stiche zur Versorgung der Hautwunde nötig, kann das Nahtmaterial meist schon gut eine Woche nach der Operation entfernt werden. Liegen Wundheilungsstörungen wie bei der Zuckerkrankheit vor, kann auch etwas länger gewartet werden.

Warum kann ich nicht frei wählen, ob ich meine Krampfaderoperation ambulant oder stationär durchführen lasse?

Bei der Entscheidung, ob die Operation von Krampfadern ambulant oder stationär vorgenommen wird, schreibt die Krankenkasse grundsätzlich vor, dass ambulant operiert werden soll, wenn möglich.

Es gibt allerdings individuelle oder soziale Gründe, die für eine stationäre Behandlung sprechen. Befürwortet der Arzt eine stationäre Behandlung, muss er dies Ihrer Kasse gegenüber begründen.

Nach der OP

Darf ich nach einer Krampfaderoperation essen und trinken?

Dies hängt davon ab, welche Form der Betäubung für die Operation gewählt wurde. Nach örtlicher Betäubung darf man sofort wieder essen und trinken.

Im Falle einer kurzen Narkose ist Trinken meist schon kurz nach dem Aufwachen möglich, je nach Wachheit nach 30 bis 60 Minuten. Essen darf man in der Regel nach spätestens zwei Stunden wieder, es sei denn, es besteht Übelkeit. Dann sollte man etwas länger warten.

Krampfader-Entfernung: Fehlt die Vene nicht beim Bluttransport?

Nein, denn es werden ja keine gesunden Venen entfernt, sondern Venen, die ohnehin nicht mehr funktionstüchtig waren und für den Blutfluss eher eine negative Rolle spielten.

Denn in Krampfadern kommt es zum Versacken des Blutes und häufig zu einer Umkehrung der normalen Strömungsrichtung. Deshalb verbessert sich der venöse Rückfluss mit der Entfernung von Krampfadern, denn nun fließt das Blut in gesunden Venen, die die zusätzliche Blutmenge problemlos transportieren können.

Fehlen entfernte Krampfadern nicht, wenn eine Bypass-Operation am Herzen ansteht?

Nein, denn bei dem Ersatz von Koronararterien des Herzens durch eine Beinvene ist eine Bedingung, dass die verwendete Vene gesund ist und der vorgesehenen Belastung auch Stand halten kann.

Eine Krampfader kann also auf keinen Fall eingesetzt werden, wenn sie erweitert ist und die Gefäßwand nicht die nötige Stabilität aufweist. Möglich für die Bypass-Operation ist auch die Entnahme einer Vene aus dem anderen Bein, sofern diese gesund und vorhanden ist, oder die Verwendung einer Gefäßprothese aus Kunstgewebe.

Spezialverfahren

Stimmt es, dass man Krampfadern auch mit Laser behandeln kann?

Ja. Dabei wird über einen kleinen Hautschnitt ein Laser in das erkrankte Gefäß eingeführt und die Vene durch Laserimpulse, d.h. durch Hitzeeinwirkung verschlossen.

Die Laserbehandlung von Krampfadern gehört - auch wenn das vielleicht verwundert - zu den schonenden Behandlungsmethoden. Bei dem Verfahren entstehen weniger Gewebeverletzungen als etwa bei der Standardmethode, dem Stripping, bei dem erkrankte Gefäße oder Gefäßabschnitte entfernt werden. Deshalb benötigen Krampfader-Patienten nach einer Lasertherapie weniger Erholungszeit und haben direkt nach der Behandlung auch weniger Einschränkungen.

Weitere Therapieoptionen

Was ist eine Krampfaderbehandlung mit Radiowellen?

Wie bei der Behandlung mit Laserstrahlen wird bei der sogenannten Radiofrequenz-induzierten Thermotherapie mit Hitze gearbeitet, um die veränderten Venen zu verschließen.

Es handelt sich dabei wie bei der Lasertherapie um ein relativ schonendes Verfahren, das mit lokalen Betäubungsmaßnahmen auskommt. Gewebeverletzungen und Entzündungen fallen gering aus, so dass man vergleichsweise wenig Beschwerden nach dem Eingriff hat und rasch wieder mobil wird.

Darf man nach Krampfader-Entfernung mit Laser oder Radiowellen duschen und baden?

Ja, da die Hautschnitte und damit äußeren Verletzungen bei den sogenannten minimal invasiven Verfahren wie Laser- und Radiowellenbehandlung sehr gering sind und die kleinen Hautschnitte auch nicht genäht werden müssen, ist Duschen, Baden und auch Schwimmen in der Regel erlaubt.

Auch ist man nach diesen Eingriffen meist ganz schnell wieder arbeitsfähig und mobil.

Krampfadern: Was ist die CHIVA-Methode?

Bei dieser Methode werden die Krampfadern nicht entfernt, sondern die erkrankten Venenabschnitte abgebunden. Die Krampfader-Regionen werden dabei mit einem speziellen Ultraschall-Gerät geortet.

Nach dem Abbinden kann der Blutfluss nun ungestört über die gesunden Venen laufen.

CHIVA kommt aus dem Französischen und ist die Abkürzung für "Cure Conservatrice et Hémodynamique de L’Insuffiance Veineuse en Ambulatoire" (dann doch lieber "Chiva"). Die Methode gilt als schonend, denn es bedarf nur kleiner Hautschnitte, die fast narbenlos verheilen. Die Behandlung wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen.

Nach dem Eingriff kann man direkt wieder nach Hause gehen. Eine mehrwöchige Kompression (Kompressionsstrümpfe) ist anschließend allerdings notwendig.

Was sind Miniphlebektomien?

Unter Miniphlebektomien versteht die Entfernung von Venenseitenästen, die krampfaderartig verändert sind.

Durch sehr kleine Hautschnitte lassen sich die veränderten Venenabschnitte mit einem Hacken herausziehen und entfernen. Die Narben sich kaum sichtbar, da die Haut nicht genäht werden muss.

Prognose nach der Therapie

Können sich nach einer Krampfaderbehandlung neue Krampfadern bilden?

Ja, denn die Behandlung von Krampfadern beseitigt leider nicht die Ursache der Venenerkrankung. Zugrunde liegt ja eine Bindegewebsschwäche, die letztlich lebenslang erhalten bleibt.

Deshalb kann es auch kurz nach der Entfernung zu einer erneuten Entstehung von Krampfadern kommen - obwohl die Behandlung erfolgreich war. Mehrfachbehandlungen von Menschen mit Krampfadern sind keine Seltenheit.

Können die verödeten oder operierten Krampfadern wiederkommen?

Nein, einmal entfernte Krampfadern ist man für immer los. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass sich an anderen Stellen neue Krampfadern bilden, denn die ursächliche Venenschwäche ist ja durch das Entfernen einer Krampfader nicht beseitigt.

Spätere erneute Krampfader-Operationen sind deshalb nicht selten.

Vorbeugende Maßnahmen können das Risiko schmälern und führen zu einer Entlastung der Venen: Langes Stehen und Sitzen vermeiden, viel Bewegung, Beine häufiger hochlegen und Übergewicht vermeiden.

Stimmt es, dass Krampfadern bei Männern schwerer verlaufen als bei Frauen?

Ja, allerdings ist der Grund eher hausgemacht. Frauen widmen dem Aussehen ihrer Beine deutlich mehr Aufmerksamkeit als Männer. Deshalb empfinden sie ihre Krampfadern oft als kosmetisches Problem - und gehen damit eher zum Arzt.

Natürlich haben auch Männer Krampfadern, sehen dies in der Regel aber nicht als Problem. Sie gehen erst bei stärkeren Beschwerden zum Arzt - und haben dann um so mehr Probleme. Männer haben häufiger mit schweren Folgeerkrankungen der Krampfadern zu kämpfen, bekommen also häufiger eine Thrombose in den Beinen, im schlimmsten Fall mit anschließender Verschleppung in die Lunge und dem lebensgefährlichen Lungeninfarkt, der Lungenembolie.

Kostenübernahme

Wird das Entfernen von Besenreisern von der Krankenkasse bezahlt?

Die alleinige Entfernung der Besenreiser mit einer Verödung gilt als kosmetische Operation und wird deshalb von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt.

Der Grund: In den meisten Fällen sind Besenreiser zwar bereits Ausdruck einer Venenschwäche, doch sind die Besenreiser selbst nicht die Gefäße, von denen eine gesundheitliche Gefahr wie die Entwicklung einer Thrombose oder Lungenembolie ausgeht. Deshalb müssen Besenreiser medizinisch nicht zwingend beseitigt werden.

Krankenkassen übernehmen in der Regel nur "medizinisch notwendige" Eingriffe. In Ausnahmefällen wird eine Entfernung von Besenreisern bezahlt, die an sichtbaren Hautstellen wie im Gesicht entstanden sind.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Krampfaderoperation?

Grundsätzlich ja. Es handelt sich schließlich um eine Krankheit mit möglichen negativen gesundheitlichen Auswirkungen und keine reine Schönheitsoperation.

Allerdings kann es sein, dass nur die Kosten für bestimmte Operationsverfahren übernommen werden. Die Krankenkasse übernimmt meist nur die Kosten für Operationstechniken, deren Wirksamkeit sie anerkannt hat. Ärzte, die speziellere Behandlungen anwenden, wissen meist um die Einstellung der Krankenkasse zu dem Verfahren. In Zweifelsfällen sollte man vorab Informationen von der Krankenkasse einholen.

Wissenwertes zum Schluss

Chronisch venöse Insuffizienz – was ist das?

Eine chronisch venöse Insuffizienz ist eine chronische Venenschwäche mit der Folge einer Krampfaderbildung. Die Begriffe venöse Insuffizienz, Venenschwäche, Krampfadern und Varikose werden auch synonym verwendet.

Immer handelt es sich um eine Störung der Venenfunktion mit einem eingeschränkten Blutrückfluss zum Herzen. Da eine Venenschwäche lebenslang besteht und von Vererbungsfaktoren wie auch von der Belastung der Venen, Hormonen, Schwangerschaften und anderen Faktoren abhängt, ist das Leiden chronisch. Dennoch können mit einer gezielten Behandlung die Beschwerden und Gefahren deutlich vermindert werden.

Was haben Krampfadern mit Krämpfen zu tun?

Nichts, die Bezeichnung Krampfader geht auf das althochdeutsche Wort „krimpfan“ zurück, was „krümmen“ bedeutet.

Damit beschrieben ist das Aussehen oberflächlich gelegener Krampfadern, die bläulich durch die Haut schimmern, sich krümmen und schlängeln, manchmal auch hervortreten. Früher sprach man von Krümmadern. Erst mit der Zeit wurde aus der Krümmader die Krampfader.

Sind Krampfadern eine Zivilisationskrankheit?

Ja, das kann man sagen. Hierzulande sind etwa jede zweite Frau und jeder vierte Mann betroffen.

Eine Zivilisationskrankheit sind Krampfadern dabei in zweifacher Hinsicht. Zum ersten haben sie damit zu tun, dass wir uns irgendwann für den aufrechten Gang entschieden haben (oder für alle Nicht-Darwinisten: dass wir so geschaffen wurden). Die Zivilisation vom Affen zum Menschen brachte nämlich körperlich auch neue Belastungen mit sich: Beim aufrechten Gang des Menschen ist der Druck in den Beinvenen vergleichsweise hoch und der Weg des Blutes vom Bein in das Herz ist weit.

Zum zweiten verschärft der Lebensstil der Menschen in der heutigen Zeit das Problem. Viel Sitzen, Stehen und eine ungesunde Lebensweise machen den Venen zu schaffen. Also handelt es sich tatsächlich um eine Zivilisationskrankheit...

Quellen:

  • S2k – Leitlinie Diagnostik und Therapie der Varikose. Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP). www.awmf.org.

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Kommentare: Archiv

Besenreiser
07. Januar 2021 um 19:40 Uhr, Anna
Ich hatte eine Besenreiser-Behandlung, und es hat echt weh getan. Die Ärztin meinte im Aufklärungsgespräch, dass es wohl kaum schmerzhaft wäre. Wie kleine Piekser. Nun meine Erfahrung: Es hat sehr weh getan. Es war eben nicht einfach nur der kleine Stich der Spritze, sondern das Injizieren des Mittels tat weh. Ich habe meine Oberschenkel behandeln lassen, und an manchen Stellen musste ich richtig die Zähne zusammenbeißen, um den Schmerz auszuhalten. Auch nach der Behandlung ist es unangenehm. Es ist nicht so, als ob man danach nichts merken würde. Die behandelten Stellen ziehen und brennen etwas. Mir wurde gesagt, dass man mindestens drei Behandlungen vornehmen sollte. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich diese unangenehme Prozedur nochmal mitmachen möchte..

Sehr schmerzhaft
07. Oktober 2020 um 06:41 Uhr, Peggy
Warum belügt man immer wieder Patienten damit, dass es nicht weh tut. Ich war damals bereit dazu, und habe es machen lassen. Es gibt nichts schmerzhafteres (Außnahme ZA). Aber das ist schon das Übelste. Es brennt wie die Hölle. Man weint, schreit und alles ist blau angeschwollen. Das ist wirklich übel.

Verödung der Besenreißer
18. Februar 2019 um 22:23 Uhr, Dörte Tiede
Habe jetzt schon die 2 Sitzung hinter mir. In vier Wochen habe ich den nächsten Termin. Dann würden 4 Ampullen dafür benötigt. Es gibt keine Diskussion. Die Krankenkasse bezahlt alles. Liegt das wirklich an der Krankenkasse?

Besenreiserentfernung schmerzhaft?
25. Januar 2019 um 20:55 Uhr, Hildegard Conrad
Hallo, ich finde die Verödung schon recht schmerzhaft. Nicht an jeder Hautstelle, aber z.b. Richtung Oberschenkel ist die Haut empfindlicher,da muss man schon die Zähne zusammenbeißen. Klappt nicht immer. Es liegt nicht nur an der Nadel, sondern auch an der Flüssigkeit, die ein Brennen verursacht.

Krampfadern durch Selbstheilung verschwunden.
11. Juni 2018 um 06:56 Uhr, Hermann Büsken
Hermann Büsken Borken den 9.6.18 46325 Borken Nikolaus Großstr.3 info@hermann-buesken.de www.hermann-buesken.de/heilende_haende https://www.google.de/search?q=maria+Zita&ie=&oe= Es gibt unzählige Internetseiten zu Krampfadern - und was man dagegen machen kann. Die Krampfadernbeseitigung tut weh, kostet und muss vom Patienten selbst bezahlt werden. Meistens kommen sie irgendwann wieder. Es gibt eine Methode, Krampfadern in Minutenschnelle dauerhaft zu entfernen. Leider klingt das für viele zu einfach und unglaubwürdig, als dass man sich damit beschäftigen will. Die Schwester Maria Zita hat es vorgemacht; ich habe es ihr nachgemacht (siehe Spiegelbericht). Warum ist den Schulmedizinern das Thema zu heiß? Sie haben Angst, mit dem “Hokuspokus“ in Verbindung gebracht zu werden. Ich habe die Komplementärmediziner angeschrieben. Sie trauen sich nicht, über das Thema zu sprechen. Sprechen Sie bitte das Thema an. Ich weiß, das hört sich alles zu einfach an. Aber, wenn es zwei Personen geschafft haben auf diesem Weg ihre Krampfadern los zu werden, können es andere auch. Es ist doch bekannt, dass man mit der Vorstellungskraft Berge versetzen kann. Sie dürfen meine Internetadresse bekannt geben. Mit dem Hinweis, dass ich bei anderen die Krampfadern nicht wegmachen kann. In einem Spiegelbericht war Folgendes zu lesen: "So entschied sich etwa im Jahr 1960 die streng katholische Nonne Maria Zita Gradowska, einmal den von ihr verehrten - bereits verstorbenen - österreichischen Kaiser Karl I. (1887-1922) um Heilung von ihren Krampfadern anzurufen. Und das "Wunder" geschah. Die Krampfadern verschwanden; Kaiser Karl I. wurde dafür im Jahr 2004 von Papst Johannes Paul II. "selig" gesprochen". Die Kirche konnte sich nicht vorstellen, dass ein normaler Mensch dazu in der Lage ist. Also konnte es nur ein Wunder gewesen sein. Dass es kein Wunder war, habe ich bewiesen, als ich meine Krampfadern mit der Vorstellungskraft innerhalb von 2 Minuten beseitigt habe. Ich weiß, wie sich das anhört. Es ist auch schwer zu glauben. Dass es möglich ist, hat die Kirche anerkannt, als sie es zu einem Wunder erklärte. Mit freundlichen Grüßen Hermann Büsken Ich weiß, dass man es für einen Fake hält. Sehen Sie auf meiner Internetseite, was noch möglich ist!?

Krampfadern
11. Dezember 2017 um 23:27 Uhr, Adelian
Moin, ich hatte vor 1 Jahr und 3 Monaten Krampfadern, die dann im Dezember letzten Jahres erfolgreich operiert wurden. Ich habe mich an alle Tipps und Regeln gehalten, die mir die Chirurgen gegeben und empfohlen haben. Bis auf das Rauchen. Mittlerweile sind die Krampfadern wieder da und ich weiß, dass das vom Rauchen kommt. Nur ist es dieses Mal auch bei mir am Oberschenkel; eigentlich komplett an beiden Beinen. Seit ca. 2 Wochen habe ich hin und wieder Brust- und Herzschmerzen, gleichzeitig Atemnot und ein Erstickungsgefühl. Ich war im Krankenhaus, und dort haben sie sich nicht mal die Mühe gemacht, mich zu untersuchen. Auch nicht meine Chirurgen. Ich habe genau die gleichen Symptome, die ich vorher hatte und jetzt habe ich das Gefühl, dass auch meine Fußgelenke so hart wie Stein werden. Ein paar Adern sind hart wie mein Knochen geworden. Falls hier ein ARZT ist, der mir HELFEN würde - melden Sie sich bei mir! Ich habe das Gefühl, die Ärzte lassen mich im Stich ... 017684516230 einmal WHATSAPP anschreiben. Danke im Voraus.

Krampfadern
04. Oktober 2017 um 12:32 Uhr, Nowak Jochen
Mein Vater hat seit mindestens 35 Jahren an beiden Beinen heftigste Krampfadern. Bis jetzt ist nichts Großartiges passiert. War das nur Glück oder was spielt noch eine Rolle bei Krampfadern, Jetzt mal ganz ehrlich wissenschaftlich betrachtet?

Krampfadern
25. April 2016 um 17:19 Uhr, heidi fellenberg
die haben meine Krampfader gezogen, habe kein Gefühl, und die nächste ist schon da

Krampfadern veröden
14. Oktober 2015 um 15:50 Uhr, Michael Weber
Bekam eine innnere Venenthrombose mit Lungenembolie

Krampfadern durch Handauflegen (Reiki) beseitigt.
13. Juni 2015 um 08:58 Uhr, Hermann Büsken
Ich habe meine Krampfadern durch Handauflegen in Minutenschnelle beseitigt. Ich frage mich, was ist mit ihnen passiert? Stören sie den Blutdurchfluss? Ich habe Gleichgewichtsstörungen. Hermann Büsken
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