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Bluthochdruck: Grundlagen und Ursachen

Wie entsteht eigentlich ein zu hoher Blutdruck? Als Grenzwert gilt ein Blutdruck von 140/90 mmHg, aber ist wirklich alles darüber schon krankhaft? Im folgenden Beitrag beantworten wir alle Fragen zu den Grundlagen und Ursachen des Bluthochdrucks.

    Grundlagen

    Ist ein niedriger Blutdruck immer gesund?

    Nein, ein niedriger Blutdruck mit Werten unter 105 und 65 mmHg kann auch krankhafte Ursachen haben oder aber gesundheitlich nachteilige Auswirkungen.

    Gefahren birgt ein niedriger Blutdruck vor allem bei älteren Menschen, deren Blutdruck zu rasch gesenkt wurde. Schwindel, Kreislaufprobleme und Stürze können die Folge sein. Auch bei schwangeren Frauen kann sich ein zu niedriger Blutdruck ungünstig auf die Versorgung des ungeborenen Kindes auswirken.

    Schilddrüsenunterfunktion, Herzklappenerkrankungen und Blutarmut als Ursache

    Darüber hinaus gibt es Krankheiten als Ursache des niedrigen Blutdrucks, die im Verdachtsfall abgeklärt werden müssen. Ursache des tiefen Blutdrucks können im Einzelfall eine Schilddrüsenunterfunktion, Funktionsstörungen der Nebennierenrinde, Blutarmut wie auch Herzklappenerkrankungen und eine Herzschwäche sein.

    Sind die Blutdruckwerte von der Tageszeit abhängig?

    Ja, der Blutdruck schwankt im 24-Stunden-Tagesverlauf typischerweise. Tagsüber sind die Werte allgemein höher als nachts. Tagesaktivitäten und -belastungen haben zudem einen Einfluss auf den Blutdruck. Viele Funktionen unseres Körpers schwanken abhängig von der Tageszeit, so auch der Blutdruck. Mediziner sprechen von einer zirkadianen Rhythmik.

    24/7 Blutdruck: Welchen Einfluss haben Tagesverlauf und Jahreszeit?

    Wie kann mein Blutdruck im Tagesverlauf gemessen werden?

    Eine 24-Stunden-Langzeitmessung gibt Aufschluss darüber, wie sich der Blutdruck bei Tag und Nacht verhält. Wie bei Einzelmessungen gibt es Grenzwerte, die festlegen, was als unauffällig gilt und ab wann ein Blutdruck erhöht ist:

    Normwerte: So soll der Blutdruck sein

    Im Gesamtmittel über 24 Stunden sind Werte bis 130 / 80 mmHg normal. Während der Wachphase liegen die Grenzwerte dann etwas höher, ein Tagesmittel bis 135 / 85 mmHg ist dabei erlaubt. Dies entspricht in etwa den sonst angegebenen 140 / 90 mmHg einer Einzelmessung.

    Im Schlaf sinkt der Blutdruck

    Nachts im Schlaf sinkt der Blutdruck bei Gesunden dann um 10-15% ab. Werte bis 120 / 70 mmHg gelten als normal, darüber hinaus als erhöht. Mediziner sprechen von Dippern, bzw. Non-Dippern, wenn die Nachtabsenkung fehlt. Dies kann zum Beispiel bei Menschen mit einem Schlafapnoesyndrom der Fall sein.

    Hat nur die Tageszeit einen Einfluss auf die Blutdruck-Dynamik?

    Nein, neben der zirkadianen Rhythmik haben auch körperliche Aktivität und Stress Einfluss auf das Blutdruckverhalten. Bei einer 24-Stunden-Messung wird daher immer ein Protokoll geführt, in dem Aufsteh- und Zubettgehzeiten sowie Sport und andere Aktivitäten mit der entsprechenden Uhrzeit notiert werden.

    Ist der Blutdruck im Sommer niedriger als im Winter?

    Ja, das kann vorkommen. Bei großer Hitze erweitern sich die Gefäße, so dass der Blutdruck abfallen kann. Je nach Höhe des Blutdruckabfalls kann es dann auch zu Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit und Schwäche kommen. Deshalb sollte der Blutdruck täglich kontrolliert werden.

    Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck im Sommer zu niedrig ist?

    Bei systolischen Werten unter 110 mmHg können, insbesondere wenn mehrere blutdrucksenkende Medikamente verabreicht werden, möglicherweise einzelne Präparate in der Dosis reduziert werden. Dies sollte aber immer in Absprache mit dem Arzt geschehen.


    Häufigkeit

    Nimmt Bluthochdruck in der Bevölkerung zu?

    In Deutschland ist eine Zunahme von Übergewicht bereits bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen, so dass nicht auszuschließen ist, dass auch die Häufigkeit des Bluthochdrucks zunehmen wird.

    Gibt es in Deutschland regionale Unterschiede in der Häufigkeit des Bluthochdrucks?

    Ja, nach der Studie „Gesundheit in Deutschland“ aus dem Jahr 2009 liegt die Erkrankungshäufigkeit bei Frauen aus östlichen Bundesländern über dem Bundesdurchschnitt.

    Berlin und Brandenburg an der Spitze

    Eine überdurchschnittliche Häufigkeit von Bluthochdruck findet sich zudem bei Männern in Brandenburg und Berlin.

    Leider hat diese Umfrage noch keine Antworten liefern können, warum das so ist, ob also beispielsweise die Menschen in den betreffenden Regionen häufiger Übergewicht oder andere Risikofaktoren haben.

    Risiko

    Risikofaktoren für Bluthochdruck

    Gibt es Faktoren, die die Entstehung eines Bluthochdrucks begünstigen?

    Kurze Antwort, ja. Dabei gibt es solche wie die Genetik, die Sie nicht beeinflussen können und andere, die mit der Lebensweise (Ernährung, Bewegung) zusammenhängen.

    Nicht beeinflussbare Risikofaktoren:

    • Alter (bei Frauen ab 55 Jahren, bei Männern ab 65)
    • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems in der Familie

    Beeinflussbare Risikofaktoren:

    Befunde des Arztes: Welche Werte sprechen für ein erhöhtes Bluthochdruck-Risiko?

    • vergrößerte Muskulatur des Herzens in der linken Herzkammer (feststellbar durch ein EKG, auch linksventrikuläre Hypertrophie genannt)
    • verdickte Arterien oder Ablagerungen in den Arterien (feststellbar durch eine Ultraschalluntersuchung der Halsarterien)

    Erkrankungen, die Bluthochdruck begünstigen:

    • Schlaganfall
    • Erkrankungen des Herzens
    • Diabetes
    • Erkrankungen der Nieren
    • Störungen der Beindurchblutung
    • Schlafapnoe (Atemstillstände während des Schlafens)
    • metabolisches Syndrom
    • Retinopathie (fortgeschrittene Netzhauterkrankung)

    Ursachen

    Wie entsteht Bluthochdruck? 

    Meistens bleibt diese Frage unbeantwortet. Das heißt, eine bestimmte Ursache kann nicht ermittelt werden. Man spricht dann von "essentieller Hypertonie". Etwa 80-90% aller Menschen mit Bluthochdruck haben diese Form des Bluthochdrucks. Doch obwohl die genaue Entstehung des Bluthochdrucks meist im Dunkeln bleibt, gibt es eindeutige und nachweisliche Faktoren, die ihn begünstigen.

    Risikofaktoren sind unter anderem:

    Meist liegt der Entstehung von Bluthochdruck nicht eine einzelne Ursache zugrunde, sondern es spielen mehrere Risikofaktoren eine Rolle.

    Was haben Lakritze, Wechseljahre &. Co. mit Bluthochdruck zu tun?

    Haben mehr Männer als Frauen einen Bluthochdruck?

    Tatsächlich leiden Männer häufiger unter Bluthochdruck als Frauen. In der Altersklasse der 18- bis 79-Jährigen sind 44% der Frauen von einem Bluthochdruck betroffen und 51% der Männer.

    Warum spielt das Geschlecht eine Rolle?

    Dass mehr Männer einen Bluthochdruck entwickeln, kann zum einen daran liegen, dass die Risikofaktoren von Männern und Frauen nicht ganz gleich verteilt sind (Stress, Übergewicht, etc.). Studien ergaben außerdem, dass männliche Geschlechtshormone den Blutdruck über die Nierenfunktion beeinflussen und damit erhöhen können.

    Können bereits Kinder Bluthochdruck haben?

    Ja, auch Kinder können unter Bluthochdruck leiden. Wie bei den Erwachsenen können organische Ursachen dafür vorliegen oder der hohe Blutdruck entsteht aufgrund des Vorliegens von Risikofaktoren wie Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bewegungsmangel oder anderen Faktoren.

    Tendenz sogar steigend

    Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen nimmt zu, inzwischen tritt er bei 5% der Kinder auf. Das bedeutet, dass rund 700.000 Kinder in Deutschland einen zu hohen Blutdruck haben. Die Ursachen sind vielfältig, haben aber immer häufiger mit dem Essverhalten, Übergewicht und Bewegungsmangel zu tun.

    Woher kommt das Übergewicht bei Kindern?

    Statt sich ausreichend zu bewegen, sitzen viele Kinder stundenlang vor dem Fernseher oder Computer. Über 60% der Jugendlichen verbringen mehr als zwei Stunden am Tag vor dem Bildschirm, ein Drittel sogar über vier Stunden. Die Folge ist immer häufiger ein erhöhter Blutdruck und im weiteren Verlauf…

    … können Herzkrankheiten oder Arteriosklerose auftreten. Rund 25% der Jugendlichen haben bereits nachteilige Veränderungen an den Herzkranzgefäßen.

    Wie viel Lakritze führt bei Kindern zu Bluthochdruck?

    Der Konsum von Lakritze kann tatsächlich zu einer Blutdruckerhöhung bei Ihrem Kind führen. Allerdings muss es dazu rund ein Pfund der Süßigkeit täglich naschen. Die Gefahr ist also zum Glück relativ gering und das Süßholzwurzelprodukt in der medizinischen Praxis nur selten Ursache für ein Blutdruckproblem.

    Ist ein hoher Blutdruck erblich?

    Die Entstehung eines hohen Blutdrucks hängt meist von mehreren Faktoren ab. Darunter scheint auch eine erbliche Komponente eine Rolle zu spielen. So weisen Kinder von Eltern mit Bluthochdruck ein erhöhtes Risiko auf, später selbst daran zu erkranken.

    Ist die Genetik eine häufige Ursache für Bluthochdruck?

    Nein, bis auf seltene Ausnahmen sind fast immer Lebensstil und Lebensgewohnheiten ursächlich für hohen Blutdruck. Übergewicht, falsche Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel und Stress spielen bei der Entstehung hauptsächlich eine große Rolle.

    Kann Übergewicht Ursache meines Bluthochdrucks sein?

    Ja, Übergewicht zählt zu den beeinflussbaren Risikofaktoren für die Entwicklung eines Bluthochdrucks. Mit steigendem Gewicht wächst auch das Risiko für erhöhte Blutdruckwerte.

    Wie häufig kommt Bluthochdruck bei Übergewichtigen vor?

    Mehr als 60% der Übergewichtigen haben einen Bluthochdruck. Unter den fettleibigen Menschen mit starkem Übergewicht sind 75% betroffen. Dagegen entwickeln „nur“ etwa 34% der normalgewichtigen Menschen Bluthochdruck.

    Welche Auswirkungen hat Stress auf den Blutdruck?

    Menschen, die permanent beruflich oder privat unter Druck stehen, weisen eine Aktivierung ihres sympathischen Nervensystems auf, über das auch Stresshormone wie Adrenalin oder Cortisol gesteuert werden. Dadurch steht der Körper in einer andauernden Alarmbereitschaft, welche widerum den Blutdruck ansteigen lässt.

    Kann Schlafapnoe zu Bluthochdruck führen?

    Eine sehr häufige, aber oft nicht erkannte Ursache für zu hohen Blutdruck ist das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom. Hierbei kommt es in der Nacht zu wiederkehrenden kurzen Atemaussetzern. Die Betroffenen haben Durchschlafstörungen, fühlen sich tagsüber oft müde und schnarchen häufig.

    Kann eine Schilddrüsenüberfunktion Ursache des Bluthochdrucks sein?

    Ja, eine Überfunktion der Schilddrüse mit einer vermehrten Bildung von Schilddrüsenhormonen kann zu einem Bluthochdruck führen. Schilddrüsenhormone kurbeln den Stoffwechsel an und wirken erregend auf das Herz-Kreislauf-System. Neben Herzproblemen kann auch ein Bluthochdruck entstehen.

    Was haben Blutfettwerte mit Bluthochdruck zu tun?

    Zwischen erhöhten Blutfettwerten (Cholesterin, Triglyceride) und Bluthochdruck besteht ein indirekter Zusammenhang. Zu erhöhten Blutfettwerten kommt es häufig infolge von Übergewicht und Überernährung. Übergewicht wiederum belastet Körper und Kreislauf und ist ein erheblicher Risikofaktor für die Entstehung des Bluthochdrucks.

    Warum bekommen Frauen häufig erst nach den Wechseljahren einen Bluthochdruck?

    Dies liegt an den hormonellen Veränderungen, die durch die Wechseljahre eingeläutet werden.

    Frauen produzieren dann deutlich weniger weibliche Geschlechtshormone, die Östrogene. Östrogene besitzen eine Schutzfunktion in Bezug auf die Gefäße und das Herz-Kreislauf-Systems, die durch deren Wegfall nach den Wechseljahren nicht mehr gegeben ist.

    Führt die Anti-Baby-Pille zu Bluthochdruck?

    Ja, das ist möglich, denn die weiblichen Geschlechtshormone nehmen Einfluss auf den Blutdruck. Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnehmen, haben im Schnitt einen etwas höheren Blutdruck.

    Deshalb ist die Verschreibung der Pille bei Frauen mit Bluthochdruck sehr kritisch zu hinterfragen. Tritt unter der Einnahme ein Bluthochdruck auf, sollte eine andere Art der Verhütung gewählt werden.


    Klassifikation

    Bluthochdruck (Hypertonie): Einteilung der Schweregrade

    Wann ist ein Blutdruck eigentlich zu hoch? Und wann ist er deutlich zu hoch? Deutsche Experten (die etwas eigentümlich benannte Hochdruckliga) haben Werte festgelegt, mit denen sich der Bluthochdruck klassifizieren lässt.

    120 zu 80 ist optimal

    Optimal ist demnach ein Wert von 120/80 mmHg. Liegt man knapp über 130/85 mmHg, ist man nach der Einteilung der Hochdruckliga im Bereich "hoch-normal". In diesem Stadium kann eine gesunde Ernährung und mehr Bewegung schon ausreichen, um wieder in den "wirklich normalen" Bereich zu kommen. Alles darüber erfordert tendenziell eine medikamentöse Behandlung (aber nicht statt, sondern zusätzlich zur gesunden Lebensweise!).

    Die Einteilung des Blutdrucks im Detail:

    Bewertung  Oberer Wert 
    (systolischer Druck) 
    Unterer Wert 
    (diastolischer Druck)
    optimal bis 120 mmHg bis 80 mmHg
    normal bis 130 mmHg bis 85 mmHg
    hoch-normal 130-139 mmHg 85-89 mmHg
    Hochdruck 140 mmHg und darüber 90 mmHg und darüber

    Bluthochdruck: Einteilung und Begriffsklärung

    Was bedeutet systolischer und diastolischer Blutdruck?

    Bei der Blutdruckmessung werden bekanntlich immer zwei Werte gemessen: der systolische (oberer Wert) und der diastolische Blutdruck (unterer Wert). 140/80 (gesprochen 140 zu 80) bedeutet also, dass der systolische Blutdruck den Wert 140, der diastolische den Wert 80 hat.

    Wofür stehen die beiden Bezeichnungen?

    Der systolische Druck ist dabei der Druck, der entsteht, wenn sich das Herz gerade zusammenzieht und das Blut in die Gefäße gepresst wird. Deshalb ist der systolische Wert auch deutlich höher als der diastolische Wert. Der Druck in der Erschlaffungsphase, in der das Herz praktisch Luft holt zum nächsten Pumpen, ist dann der diastolische Blutdruck.

    Gibt es unterschiedliche Varianten bei Bluthochdruck?

    Ja, bei der Hypertonie wird zwischen zwei Formen unterschieden:

    • essentieller (primärer) Bluthochdruck
    • sekundärer Bluthochdruck

    1. Essentieller (primärer) Bluthochdruck:

    Bei dieser Variante können erbliche Faktoren und Risikofaktoren wie Übergewicht, erhöhte Blutfette, Bewegungsmangel, Stress und Rauchen ursächlich sein. Etwa 80% der Menschen mit Bluthochdruck leiden an der primären Form.

    2. Sekundärer Bluthochdruck:

    Bei dieser Form ist eine zugrundeliegende Krankheit die Ursache des hohen Drucks. Dies können z.B. Nierenkrankheiten, Hormonstörungen oder Herzkrankheiten sein.

    Was ist eine isoliert systolische Hypertonie?

    Bei manchen Menschen ist nur der obere, systolische Wert erhöht, der untere (diastolische) nicht. Dies nennt man isoliert systolische Hypertonie. Nach dem 65. Lebensjahr sind von dieser Form 50% aller Menschen mit Bluthochdruck betroffen.

    Wie kommt es zu dieser systolischen Hypertonie?

    Die Ursache dieser häufigen Form von Bluthochdruck besteht in einer auf das Alter zurückzuführenden Arteriosklerose in den großen Arterien und der Hauptschlagader. Dann sind die Blutgefäße nicht mehr dehnbar genug, um den hohen Druck nach jedem Herzschlag auszugleichen, wodurch der Druck in den Gefäßen ansteigt.

    Ist das gefährlich?

    Ja, je größer der Abstand zwischen beiden Blutdruckwerten ist, desto höher ist das Risiko für einen Schlaganfall oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Nehmen Sie also auch eine isoliert systolische Hypertonie ernst!


    Vorbeugung

    Kann man der Entstehung von Bluthochdruck vorbeugen?

    Prinzipiell ja. Denn Bluthochdruck ist hausgemacht. Meistens jedenfalls. Und deshalb ist er in der Regel auch mit "Hausmitteln" zu verhindern. Allerdings muss man dafür seinen "Lebensstil" möglicherweise etwas anpassen. Wovor Viele zurückschrecken, weil sie eventuell mit liebgewordenen Gewohnheiten etwas besser haushalten oder sie ganz aufgeben müssen. Es geht nämlich auch beim Bluthochdruck um die üblichen Verdächtigen.

    Tipps und Tricks: So vermeiden Sie am besten einen zu hohen Blutdruck

    Worauf muss ich achten, um Bluthochdruck zu verhindern?

    • nicht rauchen, bzw. damit aufhören
    • Sport, bzw. regelmäßige körperliche Bewegung. Am besten ist moderater Ausdauersport (Walking, Fahrradfahren, Schwimmen etc.)

    Wie effektiv ist Abnehmen für Bluthochdruck?

    Mit der Reduktion von Übergewicht kann man sein individuelles Risiko für Bluthochdruck stark senken. Gewichtsreduktion ist in der Vorbeugung und Behandlung des Bluthochdrucks ein wichtiger Punkt. Denn beides zusammen (also erhöhter Blutdruck und Übergewicht) sind im Hinblick auf Herzinfarkt und Schlaganfall sehr ungesund.

    Bluthochdruck wegen Stress: Was kann ich machen?

    Zwischen Anspannung und Entspannung sollte – wenn möglich - immer ein ausgeglichenes Verhältnis herrschen. Vielleicht können Sie den Feierabend nutzen, um häufiger Sport zu treiben. Ruhe und Entspannung sind wichtig für Herz und Kreislauf und um chronischen Stress zu reduzieren.


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