Mit welchen Medikamenten kann man einem Migräne-Anfall vorbeugen?

Neben den Medikamenten, die im Falle eines Migräne-Anfalls die Beschwerden lindern, gibt es auch solche, die schon im Vorwege verhindern sollen, dass es zu einer Migräne-Attacke kommt. Oder die zumindest deren Zahl und Häufigkeit eindämmen sollen.

Gängige Wirkstoffe zur Migräne-Prophylaxe sind:

  • Betablocker: z.B. Metoprolol, Propranolol oder Bisoprolol
  • Flunarizin
  • Naproxen
  • Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin®)
  • Magnesium
  • Pestwurz
  • Mutterkraut
  • Amitriptylin

Alle genannten Medikamente müssen über eine längere Zeit regelmäßig eingenommen werden, damit sie ihre vorbeugende Wirkung entfalten. Welches dieser Mittel zur Migräne-Prophylaxe für Sie am besten geeignet ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Ob das ausgewählte Präparat dann wirkt und die Zahl der Migräne-Anfälle tatsächlich verringert, lässt sich frühestens nach acht Wochen, eher noch nach einem halben Jahr beurteilen. Das hängt damit zusammen, dass alle aufgeführten Wirkstoffe erst bei längerfristiger Einnahme ihren Migräne-Schutz aufbauen können.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

Lesen Sie dazu auch:
Migräne: Behandlung

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Anzeigen