Migräne-Medikamente

Hier finden Sie Fragen und Antworten zu den verschiedenen Migräne-Medikamenten.

Triptane: alles, was Sie dazu wissen sollten

Triptane sind sehr wirksame Mittel zur Behandlung starker Migränekopfschmerzen. Sie kommen auch dann zum Einsatz, wenn Betroffene auf die üblichen Schmerzmittel nicht ausreichend ansprechen.

Triptane haben einen besonderen Wirkmechanismus. Sie greifen als sogenannte 5-HT-Agonisten ins Serotonin-System im zentralen Nervensystem ein und wirken darüber schmerzlindernd. Die genauen Mechanismen sind jedoch nach wie vor unklar.

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Sumatriptan (Imigran): Wirkung und Nebenwirkungen

Sumatriptan (Handelsname Imigran®) ist ein Medikament zur Akuttherapie der Migräne. Es wird bei starken Kopfschmerzen eingesetzt oder dann, wenn klassische Schmerzmittel nicht wirken.

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Zolmitriptan (AscoTop): Wirkung und Nebenwirkungen

Zolmitriptan (Handelsname AscoTop®) ist ein Vertreter der sogenannten Triptane, die zur Akuttherapie der Migräne eingesetzt werden. Sie werden verordnet, wenn die Kopfschmerzen entweder stark ausgeprägt sind oder auf die üblichen Schmerzmedikamente nicht ansprechen.

Zolmitriptan beeinflusst den Botenstoff Serotonin im Gehirn und wirkt darüber schmerzlindernd. Durch diesen Eingriff kann es auch zu Nebenwirkungen kommen. Dazu gehören u.a. Missempfindungen an Armen und Beinen, ein Engegefühl in der Brust, Müdigkeit und Schwindel.

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Erenumab (Aimovig): Wirkung und Nebenwirkungen

Erenumab (Aimovig®) ist ein Medikament aus der Gruppe der Antikörper, das Mediziner bei schwerer Migräne verschreiben, wenn ursprüngliche Mittel nicht helfen. Es wird alle vier Wochen als Spritze unter die Haut gesetzt und scheint kaum Nebenwirkungen zu haben. Noch ist es relativ neu auf dem Markt (Stand 2019).

Was für ein Migräne-Medikament ist Erenumab (Aimovig®)?

Erenumab (Aimovig®) ist ein Antikörper. Hier handelt es sich um Eiweißmoleküle, die so aufgebaut sind, dass sie hochspezifisch nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an körpereigene Eiweißmoleküle andocken können und darüber in Krankheitsabläufe eingreifen.

Ärzte wählen dieses noch neue Mittel (Stand 2019), wenn Betroffene trotz verschiedenster Arzneistoffe weiterhin unter zahlreichen Kopfschmerzattacken leiden.

Neu und einzigartig an Aimovig® ist, dass es speziell für die Migräne entwickelt wurde und direkt in den Entstehungsprozess der Kopfschmerzen eingreift. Alle bisherigen Arzneien hingegen wirken zwar bei Migräne, wurden aber ursprünglich nicht speziell hierfür konzipiert.

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Antiemetika: Wissenswertes und einzelne Medikamente

Bei vielen Menschen mit Migräne gehen die Kopfschmerzen mit zusätzlichen Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen einher. Antiemetika lindern diese unangenehmen Begleiterscheinungen der Migräne.

Die verschiedenen Substanzen greifen an unterschiedlichen Stellen im Körper ein. Welches für wen das richtige Mittel ist, muss jeder einzelne Betroffene zusammen mit seinem Arzt für sich herausfinden.

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