Mit Kopfschmerzen beim Arzt. Nur Gespräch, keine technischen Untersuchungen. Reicht das?

Der Eine oder Andere, der zur Abklärung seiner Kopfschmerzen zum Arzt geht, ist überrascht oder gar beunruhigt, wenn der Arzt zwar viele Fragen stellt und vielleicht noch körperlich untersucht, aber keinerlei technische Untersuchungen des Kopfes veranlasst (Röntgen, EEG etc.). Schließlich könnte ja auch was Ernstes hinter den Kopfschmerzen stecken.

Diese Sorge ist aber meistens unbegründet. In aller Regel genügt dem Arzt das ausführliche Gespräch mit Ihnen und eine körperliche Untersuchung, um herauszufinden, um welche Art von Kopfschmerzen es sich handelt. So sind z.B. die beiden häufigsten Kopfschmerzformen, Spannungskopfschmerzen und Migräne, in ihrem Erscheinungsbild und ihren Begleitbeschwerden so typisch, dass nach einem informativen Gespräch keine technischen Untersuchungen mehr notwendig sind, weil die Diagnose damit feststeht.

Wichtig ist, dass Sie dem Arzt möglichst genau beschreiben, wann und wie die Kopfschmerzen auftreten, wie sie sich anfühlen und ob Sie noch weitere Beschwerden haben. Ein erfahrener Arzt wird, soweit das notwendig ist, dann auch von sich aus weiterführende Untersuchungen veranlassen, um sicherzustellen, dass nichts anderes hinter den Kopfschmerzen steckt.

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