Nachrichten aus der Infektiologie

Hier finden Sie Nachrichten aus der Forschung rund um virale und bakterielle Infekte und Entzündungskrankheiten.

Cholesterinsenker gegen Grippe

Wer sich derzeit gegen eine Grippe-Infektion schützen will, kann sich entweder jedes Jahr impfen lassen oder nimmt antivirale Medikamente ein, die die krankmachenden Viren bekämpfen. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass auch Statine, die normalerweise zur Senkung des Cholesterins verschrieben werden, gegen Influenza wirksam sind.

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Neues Antibiotikum treibt Bakterien in den Selbstmord

Mit der Entdeckung des Penicillins hat die Medizin einen riesigen Schritt getan: Das Antibiotikum half dabei, Infektionen wirksam zu behandeln. Mittlerweile gibt es neuere Wirkstoffe, dennoch wird die Waffe gegen Krankheit langsam stumpf.

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Lyme-Borreliose: Infektion verhindern

Zecken können über 50 Krankheiten übertragen. Die bekanntesten sind Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. Die Borreliose ließ sich bisher nur mit einer mehrwöchigen Antibiotikatherapie behandeln. Jetzt haben Wissenschaftler ein relativ einfaches Verfahren entwickelt, dass die Infektion gar nicht erst aufkommen lässt.

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Grippeimpfung: Kommt der Langzeitschutz?

Jedes Jahr wieder: Im Herbst greifen die Grippeviren an. Die Folge: Viele Menschen werden krank - und manche sterben auch. Bis zu 15.000 jährlich allein in Deutschland, schätzt man. Eines sagen die Infektionsexperten aber auch: Je mehr Menschen sich gegen Grippe impfen lassen, desto weniger sind betroffen. Doch die Grippeerreger sind gemein, sie verändern sich ständig. Deshalb benötigt man jedes Jahr einen neuen Impfstoff, muss sich jedes Jahr also erneut spritzen lassen. Forscher haben nun allerdings einen Antikörper entdeckt, der einen Großteil der Grippeviren entdeckt. Der könnte einen Langzeitschutz gegen die Infektionskrankheit ermöglichen.

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EHEC-Folge Nierenversagen: Können Antikörper heilen helfen?

Die Hauptgefahr bei der gegenwärtig grassierenden EHEC-Epidemie ist das sogenannte hämolytisch urämische Syndrom (HUS). Doch es gibt eine gute Nachricht: Neben der Blutwäsche steht jetzt möglicherweise auch ein neuartiges Medikament zur Behandlung des HUS bereit.

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Kann Zink Schnupfen lindern?

Das Einnehmen von Zink-Sirup, Zink-Tabletten oder -lutschtabletten kann die Schwere und Dauer eines normalen Schnupfens verringern. Das besagt jedenfalls eine Studie des Post Graduate Institute of Medical Education and Research. Demnach sollen alle wissenschaftlichen Beweise darauf hindeuten, dass Zink bis zu einem Tag nach dem Einsetzen der Symptome erstmals eingenommen, die Gesundung beschleunigen kann.

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Antibiotika: Falscher Einsatz

Warum werden gerade im Winter die meisten Antibiotika verschrieben? Eine vernünftige Erklärung dafür gibt es nicht. Nur eine unvernünftige – und die lautet: Antibiotika werden häufig gegen Erkältungen verschrieben. Allzu häufig. Denn Antibiotika helfen nur bei bakteriellen Infektionen. Doch Husten, Schnupfen, Heiserkeit werden meistens von Viren verursacht. Die falsche Verwendung hat ihre Tücken: Sie fördert Resistenzen. Das bedeutet: Wenn die Antibiotika wirklich gebraucht werden, versagen sie.

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Tetanus: Viele ältere Menschen nicht geschützt

Viele ältere Menschen in Deutschland sind nicht ausreichend durch Antikörper gegen Tetanus geschützt. Ab einem Alter von 50 Jahren öffnet sich die Impflücke. So sind Menschen über 80 Jahren nur noch zu 30-50% geschützt. Das Risiko ist hoch: Sie könnten bei einer Infektion jederzeit an einem tödlichen Wundstarrkrampf erkranken.

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