Wie läuft der Tuberkulose-Hauttest ab?

Bei dem Hauttest (Tuberkulin-Test) wird eine kleine Menge des Erreger-Eiweißes in die Haut gespritzt (meist an der Innenseite des Unterarms). Dadurch entsteht eine kleine Schwellung, auch Quaddel genannt.

Kommt es innerhalb von drei Tagen zu einer Verhärtung und zu einer Rötung der umliegenden Haut von über 5 mm Größe und sind Sie nicht gegen Tuberkulose geimpft, ist der Test positiv und es ist von einer Tuberkulose-Infektion auszugehen. Bei Geimpften ist die o.g. Reaktion hingegen normal, hier wäre erst bei einer Verhärtung und Rötung von über 15 mm Größe von einer Infektion (trotz Impfung) auszugehen.

Kommt es zu keinen Hautveränderungen, gilt der Test als negativ. Allerdings ist das kein Beweis für das Nicht-Vorliegen einer Tuberkulose. Denn wenn die Infektion noch sehr frisch ist und nur bis zu sechs Wochen zurückliegt, kann der Test die im Test anschlagenden Antikörper noch nicht erfassen. Und auch bei besonders schweren Verläufen der Tuberkulose kann das Testergebnis manchmal negativ ausfallen.

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