Kaposi-Sarkom

Was ist ein Kaposi-Sarkom? Warum ist diese Erkrankung bei HIV-Infektion so gefährlich? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Welches ist die häufigste Krebserkrankung bei HIV-infizierten Menschen?

Das Kaposi-Sarkom. Dieser Tumor, der sich aus den Zellen der Blutgefäße bildet, kommt bei Menschen ohne HIV so gut wie nie vor. Bei HIV-Infizierten ist das Kaposi-Sarkom hingegen die häufigste Krebserkrankung und gilt als klassische Komplikation bei fortgeschrittener Aids-Erkrankung.

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Wo im Körper entsteht ein Kaposi-Sarkom?

Das Kaposi-Sarkom ist ein Tumor der Blutgefäße, exakter der Gefäßwand. Äußerlich erkennbar wird er meist zuerst an der Haut und an der Mundschleimhaut, in Form von rötlichen oder purpurfarbenen Flecken.

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Wie äußert sich ein Kaposi-Sarkom zu Beginn?

Typische erste Anzeichen eines Kaposi-Sarkoms sind rötliche oder lilafarbene Flecken auf der Haut. Relativ häufig sind dabei die Beine betroffen.

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Stimmt es, dass vor allem Männer ein Kaposi-Sarkom bekommen?

Ja. HIV-infizierte Männer entwickeln deutlich öfter ein Kaposi-Sarkom als HIV-infizierte Frauen. Und es gibt noch eine weitere epidemiologische Besonderheit:

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Muss ein Kaposi-Sarkom immer mit einer Chemotherapie behandelt werden?

Nein. Solange die Kaposi-Herde nur an der Haut auftreten, genügt manchmal auch eine äußerliche Behandlung, z.B. mit flüssigem Stickstoff, Bestrahlungen oder einer örtlichen Chemotherapie.

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