Bluthochdruck-Diagnostik: Vom EKG bis zur Angiographie

Mit der Blutdruckmanschette lässt sich zwar feststellen, ob der Blutdruck zu hoch ist, nicht aber warum. Um den Ursachen eines zu hohen Blutdrucks auf die Spur zu kommen oder zumindest andere Krankheiten als Ursache auszuschließen, sind folgende apparative Untersuchungen gängig (allerdings oft auch nur eine davon):

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  • Elektrokardiogramm (EKG)
    Das EKG kennt fast jeder. Es zeigt die elektrischen Ströme des Herzens an. Dazu werden Elektroden auf die Brust geklebt und dann eine Weile gemessen. Tut nicht weh.
    Der Arzt erkennt am EKG, ob das Herz möglicherweise durch den Bluthochdruck schon geschädigt ist oder ob Durchblutungsstörungen vorliegen.
  • Ultraschall (Sonographie, Echokardiographie)
    Die Ultraschalldiagnostik kennen die meisten von Untersuchungen am Bauch oder von Schwangerschaften. Man kann aber auch das Herz mit Ultraschall messen. Dafür sind spezielle Geräte notwendig, die das Herz in Bewegung darstellen (Echokardiographie). Um Folgeschäden des Bluthochdrucks auszuschließen, werden aber über eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs meist auch die Nieren untersucht.
  • Angiographie
    Die Angiographie ist im Prinzip eine bildliche Darstellung der Blutgefäße. Dafür wird radioaktives Kontrastmittel gespritzt und danach mit einem Röntgengerät der Blutfluss dargestellt.  Gefährliche Gefäßveränderungen werden so gut sichtbar. Werden speziell die Herzkranzgefäße dargestellt, spricht man von Koronarangiographie.


Autor: Dr. med. Jörg Zorn

Alle Fragen und Antworten zu diesem Thema finden Sie hier:
Bluthochdruck: Grundlagen und Ursachen

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