Bisoprolol und andere Betablocker können zu Potenzstörungen führen

Aktueller Arzt-Tipp

Betablocker werden häufig gegen Bluthochdruck oder die koronare Herzkrankheit verschrieben. Sie sind seit vielen Jahren bewährt und in den meisten Fällen gut verträglich. Wenn Sie selbst einen Betablocker (Bisoprolol, Metoprolol oder andere) verschrieben bekommen haben und seitdem unter Impotenz oder Libidoschwäche leiden, könnte es allerdings sein, dass diese Probleme mit dem Medikament zu tun haben.

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Sprechen Sie darüber

Gerade, wenn Sie sehr darunter leiden, haben Sie keine Scheu, dieses Thema bei Ihrem behandelnden Arzt anzusprechen. Hier lohnt eventuell ein Versuch mit einem anderen Wirkstoff oder aber mit einem Betablockern der sogenannten 3. Generation, z.B. Nebivolol / Nomexor®.

Potenzstörungen können natürlich vielfältige Gründe haben und sind häufig nicht leicht zu beheben. In diesem speziellen medikamentbedingtem Fall wäre es allerdings sehr leicht die Ursache zu beseitigen – bitte aber nur in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt, nicht im eigenmächtigen Absetzversuch!

Hintergrund-Info zum Medikament

Seit Jahrzehnten werden Betablocker gegen Bluthochdruck, Angina pectoris oder Herzschwäche verordnet. Man unterscheidetet nicht-selektive und selektive, d.h. speziell aufs Herz wirkenden Betablocker sowie Betablocker mehrerer Generationen. Die Arzneimittel der 1. Generation werden heute kaum noch verschrieben. Die der 2. und 3. Generation hingegen schon. Hier sucht der Arzt aus einer großen Auswahl unterschiedlicher Wirkweisen das für den Patienten jeweils passende Präparat heraus.

Ihre Dr. med. Monika Steiner

Alle Fragen und Antworten dazu finden Sie hier:
Betablocker: Wirkung und Nebenwirkungen

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