Können Depressionen eine koronare Herzkrankheit auslösen oder verschlimmern?

Verschiedene Studien deckten einen Zusammenhang zwischen Depressionen und der koronaren Herzerkrankung auf. Dabei sind Depressionen nicht nur für die Entstehung der Herzkrankheit bedeutsam, sondern auch für den Verlauf.

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Was erst einmal merkwürdig klingt, wird klarer, wenn man sich vor Augen führt, was bei einer Depression im Körper passiert. Denn Depressionen und der damit verbundene Stress beeinflussen das Nervensystem, den Blutdruck, die Herzfrequenz, die Höhe der Blutfette und die Funktion der Blutplättchen (Thrombozyten).

Nicht selten geraten Menschen nach einem Herzinfarkt in ein Stimmungstief oder entwickeln gar eine manifeste Depression. Dann kann ein Teufelskreis entstehen, weil die Depression wiederum den Verlauf der Herzerkrankung ungünstig beeinflussen kann. Deshalb ist es wichtig (auch für Angehörige), Depressionen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Depression finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Depression

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