Was bedeutet akutes Koronarsyndrom?

Unter dem Begriff akutes Koronarsyndrom verstehen Ärzte einen akut lebensbedrohlichen Zustand aufgrund einer koronaren Herzerkrankung (KHK). Das kann ein Herzinfarkt sein oder auch ein sehr schwerer Angina-pectoris-Anfall. In jedem Fall besteht eine so starke Durchblutungsstörung des Herzens, dass das Leben in Gefahr ist.

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Das wichtigste Anzeichen ist ein starker Brustschmerz, der von den Betroffenen als "vernichtend" wahrgenommen wird und der mindestens fünf Minuten anhält. Die Schmerzen können mitunter auch in die Schulter-Arm-Gegend oder auch in den Bauchraum ausstrahlen. Bei Auftreten einer solchen Symptomatik müssen Sie unbedingt sofort den Notarzt rufen.

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Kommentare (1)
Herzinfarkt
1 Sonntag, den 26. April 2015 um 10:17 Uhr
Klaus Töpfer
Meine Beschwerden kündigten sich schon Monate vorher an, welche ich aber nicht zuordnen konnte. Es äußerte sich in Schmerzen in der Nackengegend, Schmerzen in den Schultern und sehr starker Kraftabfall und Atemnot.
Als ich meinen Infarkt hatte, ging alles sehr schnell. Die Symptome waren am Vortag stärker wie sonst - Brennen in der Brust - Schmerzen im linken Schultergelenk und bis in den linken Arm unterhalb bis zum Ellenbogengelenk. Am Tag des Infarktes waren die Schmerzen am frühen Morgen mal stechend und mal so, als hätte man sich unterkühlt , ich fühlte mich wie im Kühlschrank. Es setzte dann ein Gefühl des Eingezwengtsein ein und ich konnte nicht mehr klar denken, Panik setzte ein und ich stand völlig neben mir, der Brustkorb fühlte sich an, als ob Tonnen auf mir lasten. Das Gefühl keine Luft zu bekommen war nicht so schlimm, wie die Schmerzen, welche ich beim Luftholen hatte. Der Brustkorb schnürte sich zusammen und es setzte das sogenannte Brennen ein, welches in unendlicher Kraft den Körper beherrschte, jeder Atemzug tat dermaßen weh, dass ich das Atmen einstellte und dadurch zusammenbrach.
Nur durch die schnelle Reaktion der Freundin meines Sohns und die schnelle Fahrt ins KKH Finsterwalde zur Rettungsstation wurde mein Leben gerettet. Alle Beteiligten im KKH Finsterwalde haben alles richtig gemacht. Dafür vielen Dank.