Was ist eine Rechtsherzinsuffizienz?

Bei einer Rechtsherzinsuffizienz besteht eine isolierte Schwäche des rechten Herzens bzw. des rechten Herzmuskels. Das rechte Herz kann dann das aus dem Körperkreislauf stammende Blut nicht in ausreichendem Maße dem Lungenkreislauf zuführen, wo es mit Sauerstoff angereichert werden soll.

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Die Folge: Das Blut staut sich im venösen Gefäßsystem zurück. Hier erhöht sich der Blutdruck, weshalb Flüssigkeit aus den Gefäßen in das Gewebe gedrückt wird. Die Flüssigkeit im Gewebe macht sich mit Schwellungen (Ödemen) vorzugsweise an Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln bemerkbar. Sichtbar können auch die Venen am Hals hervortreten.

In späteren Stadien der Rechtsherzinsuffizienz kommt es auch zu Flüssigkeitsansammlungen z.B. im Bauchraum mit Blutrückstauungen bis in die Organe wie der Leber oder des Magens.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

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