Muss ich mit Herzschwäche auf meine Trinkmenge achten?

Ob Sie Ihre tägliche Trinkmenge begrenzen müssen, ist eine Frage der Schwere der Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Sie sollten mit Ihrem Arzt darüber sprechen, welche Menge in Ihrem individuellen Fall erlaubt ist.

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Wenig trinken bei Wassereinlagerungen

Bei einer Herzschwäche ist das Gleichgewicht im Wasserhaushalt aus der Balance geraten. Auch die Nieren spielen eine wichtige Rolle in diesem System. Als Folge sammelt sich Flüssigkeit in Beinen, Lunge und Bauchraum, auch die Nierendurchblutung kann sich verschlechtern. Dies betrifft häufig Menschen, bei denen die Herzkraft stark nachgelassen hat.

Diuretika (Wassertabletten) helfen dann, dem Körper überschüssige Flüssigkeit zu entziehen und ein neues Gleichgewicht zu finden. Gleichzeitig müssen Betroffene sehr genau auf ihre Trinkmenge achten, da ansonsten auch die Medikamente nicht helfen können. Manchmal wird die erlaubte Menge bis auf 1200 ml am Tag reduziert.

Wieviel Sie persönlich täglich trinken dürfen, kann nur ihr behandelnder Arzt entscheiden. Tägliches Wiegen hilft zusätzlich, den Erfolg der Entwässerung zu kontrollieren. Eine Gewichtszunahme innerhalb weniger Tage spricht nämlich in der Regel für Wassereinlagerungen.

Autorin: Dr. med. Susanne Endres

Kommentare (1)
Herzschwäche
1 Donnerstag, den 17. Mai 2018 um 08:27 Uhr
Kathrin
Wieviel darf ich als Herzschwäche-Patient trinken?
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