Welche Aufgabe haben die Herzkranzgefäße?

Die Herzkranzgefäße sind Arterien, die sauerstoffreiches Blut zum Herzmuskel transportieren, damit dieser gut versorgt ist. Man spricht auch von Koronararterien, weil diese Arterien wie ein Kranz oder eine Krone (corona) um den Herzmuskel angeordnet sind.

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Frisches Blut für die Herzzellen

Mit der kranzartigen Ummantelung ist eine optimale Durchblutung des Herzens gewährleistet. Die linke und rechte Koronararterie mit ihren vielen Verästelungen entspringen außerhalb und oberhalb des Herzens, und zwar direkt aus der Hauptschlagader (Aorta).

Von dort ziehen ihre Hauptadern dem Herzmuskel anliegend zu Vorder-, Seiten-, Hinter- und Scheidewand des Herzens. Sie geben diverse größere und kleine Äste ab, die sich weiter verzweigen und schlussendlich jede einzelne Herz- und Muskelzelle mit frischem Blut und Sauerstoff versorgen.

Mit Sauerstoff und Energie kann das Herz dann all seine Aufgaben einschließlich elektrischer Impulsabgabe und Leitung sowie Pumpfunktion erfüllen und den lebensnotwendigen Kreislauf aufrechterhalten.

Verkalkungen behindern den Blutfluss

Wenn sich in den Gefäßen über Jahre zum Beispiel durch starkes Rauchen, erhöhtes Cholesterin, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck oder einfach fortschreitendes Alter Kalk in den kleinen Herzkranzgefäßen ablagert, können die Adern verstopfen, Durchblutung und Blutfluss werden behindert.

Betroffene verspüren dann unter anderem Luftnot oder ein Druckgefühl über dem Brustkorb, das oft erst unter Belastung, später auch in Ruhe auftreten kann. Verschließt sich ein Gefäß komplett, so gelangen weder frisches Blut noch Sauerstoff in den dahinterliegenden Herzmuskelabschnitt, ein Herzinfarkt kann drohen.

Autoren: Dr. med. Jörg Zorn, Dr. med. Susanne Endres

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