Wer sollte Acetylsalicylsäure (ASS) zum Schutz vor Herzinfarkt einnehmen?

Die regelmäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) als Herzschutz-Maßnahme ist sinnvoll nach einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder bei Gefäßerkrankungen. ASS fungiert dann als Blutverdünner. Ziel der Behandlung ist es, die Fließeigenschaften des Blutes und die Durchblutung zu verbessern.

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Bei solchen Vorerkrankungen wird vom Arzt häufig eine Dauerbehandlung mit ASS verschrieben. Die Dosierung ist dabei jeweils geringer als bei den üblichen ASS-Kopfschmerztabletten.

Mitunter wird eine ASS-Einnahme auch empfohlen, wenn noch gar nichts Großes vorgefallen ist, wenn aber das Risiko für einen Herzinfarkt als sehr hoch eingeschätzt wird. Das kann zum Beispiel der Fall sein bei nachgewiesener Arteriosklerose und Verengung der Herzgefäße, bei schlecht kontrolliertem Bluthochdruck oder auch bei stark erhöhten Blutfettwerten.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

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