Herzinfarkt-Risiko senken mit den richtigen Vitalstoffen

Dass die Ernährung viel mit dem Herzinfarkt-Risiko zu tun hat, ist weithin bekannt. Aber welche Nahrungsbestandteile sind es denn nun, auf die es besonders ankommt, wenn man sein Herz schützen will? Oder wenn die Gefäße schon verengt sind? Eine Ärztin erläutert das im folgenden und hat am Ende des Beitrags auch noch einen konkreten Tipp gegen Herzinfarkt für Sie.

Freudlose Diäten müssen nicht sein

Der Herzinfarkt gehört in unserer westlichen Zivilisation immer noch zu den häufigsten Todesursachen. Wer Herz und Herzkranzgefäße langfristig schützen will, sollte auf eine gesunde Lebensweise setzen: Neben regelmäßiger Bewegung, Gewichtsreduktion, Nikotinverzicht und Stressabbau gehört dazu in erster Linie eine ausgewogene Ernährung. Dabei geht es weniger um freudloses Darben, als vielmehr um ein Plus an Qualität unserer Nahrungsmittel.

Mediterrane Kost ist wegweisend

Als vorbildlich gilt hier nicht ohne Grund die ursprüngliche und typische Ernährungsweise der Mittelmeerregion. Neben vielen frischen Zutaten wie Fisch und Gemüse, spielen dabei hochwertige Olivenöle eine zentrale Rolle – und sogar der mäßige, aber regelmäßige Genuss von Rotwein gehört explizit dazu. Weitere Informationen zu Rotwein und seinem Inhaltsstoff Resveratrol finden Sie hier.

Nimmt man die mediterrane Kost wissenschaftlich genauer unter die Lupe, findet sich eine Vielzahl von Nähr- und Vitalstoffen, die eine ausgesprochen günstige Wirkung auf Herz und Gefäße haben:

  • Omega-3-Fettsäuren regulieren den Fettstoffwechsel, senken den Blutdruck und verhindern die Verklumpung der Blutplättchen.
  • Coenzym Q10 und sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide schützen die empfindlichen Innenwände der Gefäße vor Schädigungen, verbessern die Herzfunktion und vermindern die Anzahl von Herzschmerzanfällen (Angina pectoris).
  • Magnesium entspannt die Gefäße, kräftigt den Herzmuskel, wirkt Blutgerinnseln entgegen und schützt damit vor Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen. Regeneriert, zusammen mit Vitamin E und L-Carnitin, das Herzgewebe aber auch nach stattgefundenem Infarkt.
  • Vitamin E und Vitamin C balancieren die Cholesterinwerte und verhindern gefährliche Entzündungs- und Oxidationsprozesse an Herzgewebe und Gefäßen.
  • Folsäure und weitere Vitamine aus dem B-Spektrum reduzieren die ungünstigen sogenannten Homocysteine, also schwefelhaltige Stoffwechselzwischenprodukte, welche Arterienverkalkung triggern und somit auch das Herzinfarktrisiko deutlich steigern.
  • Auch Selen, Chrom, L-Carnitin und L-Arginin normalisieren die Blutfettwerte und entlasten und schützen Herz und Herzkranzgefäße durch ein komplexes Zusammenspiel, das durch den Mangel einzelner Bausteine empfindlich gestört werden kann

Trotz dieser in vielen Studien eindeutig belegten Wirkungen der verschiedenen Mikronährstoffe auf die Herzgesundheit decken viele Menschen ihren Grundbedarf nur ungenügend – vom Mehrbedarf derjenigen, die einen Herzinfarkt erlitten haben oder zur Risikogruppe gehören, ganz zu schweigen.

Vitalstoff-Versorgung – einfach, ausgewogen und in natürlicher Form

Nun will oder kann nicht jeder seinen Speiseplan gänzlich auf die Spezialitäten des Mittelmeerraums umstellen. Sie sollten aber so oder so darauf achten, Ihren Körper mit diesen, für Herz und Gefäße so essentiellen Spurenelementen zu versorgen. Sie können im Zweifel auch recht einfach nachhelfen.

Aber Vorsicht: Einige Vitalstoffe, wie beispielsweise das Vitamin E, entfalten ihre positive Wirkung aufs Herz ausschließlich in natürlicher – und eben nicht in synthetisch erzeugter Form. Nicht nur aus diesem Grund sollte die Aufnahme der Vitamine, Mineralien und Co aus Experten-Sicht auch möglichst naturbelassen sein.

Hochwertiges für die Herzgesundheit

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang meist einen speziellen Gesundheitssaft, der aus 70 verschiedenen Lebensmittel besteht. Mit einem Löffel pro Tag deckt man den kompletten Tagesbedarf an Vitalstoffen ab. Die Wirksamkeit wurde in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt. Eine Flasche hält ungefähr für 50 Tage vor.
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Autorin: Dr. med. Monika Steiner

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