Diagnostik

Mit welchen Untersuchungen kann man erkennen, ob es sich wirklich um einen Herzinfarkt handelt? Gibt es spezielle Bluttests? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Herzinfarkt: Was sieht der Arzt bei der körperlichen Untersuchung?

Ein Herzinfarkt kann sich extrem unterschiedlich und variantenreich äußern. Das gilt auch für die körperliche Untersuchung durch den Arzt und für das, was er "vorfindet". Die Spannbreite reicht von einem "Normalbefund" bis hin zum bewusstlosen Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand.

Weiterlesen: Herzinfarkt: Was sieht der Arzt bei der körperlichen Untersuchung?

   

Wie wird festgestellt, ob wirklich ein Herzinfarkt vorliegt?

Auch wenn alle sichtbaren Anzeichen dafür sprechen: Ob tatsächlich ein Herzinfarkt vorliegt, kann erst anhand von Blutuntersuchungen endgültig nachgewiesen werden.

Weiterlesen: Wie wird festgestellt, ob wirklich ein Herzinfarkt vorliegt?

   

Herzinfarkt: Was zeigt das EKG (Elektrokardiogramm)?

Das EKG (Elektrokardiogramm) kann bei einem Herzinfarkt eine Vielzahl an Veränderungen zeigen. Unter Umständen wandelt es sich kaum oder gar nicht. Bei schweren Infarkten können aber auch ausgeprägte ST-Streckenhebungen sichtbar sein, bei denen ein Teil der Herzkurve im Vergleich zum Normalfall deutlich nach oben verschoben ist.

Weiterlesen: Herzinfarkt: Was zeigt das EKG (Elektrokardiogramm)?

   

Herzinfarkt: Warum ist das EKG in der Akut-Diagnostik so wichtig?

Wenn Mediziner einen Herzinfarkt vermuten, schreiben sie schnellstmöglich ein EKG. Damit lässt sich der Verdacht erhärten oder entkräften.

Weiterlesen: Herzinfarkt: Warum ist das EKG in der Akut-Diagnostik so wichtig?

   

Herzinfarkt: Was ist ein NSTEMI-Infarkt?

Ein NSTEMI-Infarkt ist ein Herzinfarkt mit einer Besonderheit im EKG. Der Befund NSTEMI hat aber zugleich auch Auswirkungen auf die Behandlung und auf die Prognose.

Weiterlesen: Herzinfarkt: Was ist ein NSTEMI-Infarkt?

   

Welche Blutwerte sind nach einem Herzinfarkt typischerweise erhöht?

Es gibt charakteristische sogenannte Biomarker für einen Herzinfarkt. Darunter versteht man bestimmte Eiweiße oder Enzyme, deren Blutwerte nach einem Herzinfarkt deutlich erhöht sind.

Weiterlesen: Welche Blutwerte sind nach einem Herzinfarkt typischerweise erhöht?

   

Warum sind beim Herzinfarkt einige Blutwerte so charakteristisch erhöht?

Die sogenannten Biomarker für einen Herzinfarkt wie Troponin, Kreatininkinase (CK, CK-MB) oder Lactatdehydrogenase (LDH) sind Enzyme oder Eiweiße, die aus den absterbenden Herzmuskelzellen freigesetzt werden.

Weiterlesen: Warum sind beim Herzinfarkt einige Blutwerte so charakteristisch erhöht?

   

Was bringt nach einem Herzinfarkt die Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie)?

Mit der Echokardiographie lassen sich Störungen der Herzwandbewegung feststellen. Vom Ausmaß dieser Wandbewegungsstörung lassen sich Rückschlüsse auf die Prognose des Betroffenen ziehen.

Weiterlesen: Was bringt nach einem Herzinfarkt die Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie)?

   

Was ist eine "Infarktnarbe"?

Oft bleibt ein überstandener Herzinfarkt im EKG (Elektrokardiogramm) lebenslang sichtbar. Die Zerstörung von Herzwandbereichen durch den Infarkt führt zu dauerhaften Veränderungen des sogenannten QRS-Komplexes (spezielle Zacken im EKG). Diese Veränderungen nennt man deshalb auch "Infarktnarbe".

Weiterlesen: Was ist eine "Infarktnarbe"?

   

Wozu dient nach einem Herzinfarkt ein Belastungs-EKG?

Das Belastungs-EKG (Aufzeichnung eines Elektrokardiogramms unter körperlicher Belastung, z.B. auf einem Fahrrad) gehört zum Standard in der Anschlussdiagnostik nach einem Herzinfarkt.

Weiterlesen: Wozu dient nach einem Herzinfarkt ein Belastungs-EKG?

   

Wozu dient ein Langzeit-EKG nach einem Herzinfarkt?

Ein Langzeit-EKG (Elektrokardiogramm, das z.B. über 24 Stunden lang die Herzaktivität aufzeichnet) nach einem Herzinfarkt soll Aufschluss darüber geben, ob noch weitere unentdeckte Herzrhythmusstörungen bestehen.

Weiterlesen: Wozu dient ein Langzeit-EKG nach einem Herzinfarkt?

   

Wozu dient die Angiographie bei Herzinfarkt?

Unter Angiographie versteht man eine röntgenologische Gefäßdarstellung. Mit ihr lassen sich unmittelbar nach einem Herzinfarkt oder später in der Verlaufsdiagnostik Gefäßverengungen oder komplette Verschlüsse der Herzkranzgefäße nachweisen.

Weiterlesen: Wozu dient die Angiographie bei Herzinfarkt?

   

Wozu dient eine PTCA beim Herzinfarkt?

PTCA ist die Abkürzung für "Perkutane transluminale coronare Angioplastie". Hinter dieser ungelenken Bezeichnung steckt die sogenannte Ballondilatation, also die Erweiterung eines verengten Herzkranzgefäßes mit Hilfe eines aufblasbaren Ballons.

Weiterlesen: Wozu dient eine PTCA beim Herzinfarkt?

   

Welche Bedeutung hat der "Biomarker" CK-MB bei der Diagnose eines Herzinfarkts?

CK ist die Abkürzung für Creatin-Phosphokinase oder auch Kreatin-Kinase. Es handelt sich dabei um einen Eiweißkomplex, der maßgeblich an der Energiegewinnung der Muskeln beteiligt ist und der bei Muskelschäden vermehrt im Blut zu finden ist.

Weiterlesen: Welche Bedeutung hat der "Biomarker" CK-MB bei der Diagnose eines Herzinfarkts?

   

Welche Bedeutung hat der "Biomarker" Troponin bei der Diagnose eines Herzinfarkts?

Das sogenannte kardiale Troponin (auch kurz Troponin oder cT genannt) ist ein Eiweißkomplex, der bei einem Herzinfarkt aus den (nicht mehr durchbluteten) Muskeln der Herzwand freigesetzt wird.

Weiterlesen: Welche Bedeutung hat der "Biomarker" Troponin bei der Diagnose eines Herzinfarkts?

   
Anzeigen