Bypass-Operation

Was genau ist ein Bypass? Und wann ist ein Herz-Bypass notwendig? Mehr dazu in diesem Kapitel, das noch weiter ausgebaut wird.

Was ist eine Bypass-Operation am Herzen?

Bei einer Bypass-Operation wird eine Umleitung um ein verstopftes Blutgefäß gebaut. Statt also die Verengung auszudehnen und mit einem kleinen Gerüst zu stützen (Stent-Operation, PTCA) wird beim Bypass der Blutstrom um die Engstelle herumgeführt. Dafür entnimmt man von einer anderen Körperstelle ein Stück Arterie oder Vene und setzt dieses Gefäß am Herzen als Umgehungskreislauf wieder ein.

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Verengte Herzgefäße: Wann ist ein Bypass die beste Option?

Bei verengten Herzkranzgefäßen gibt es im Prinzip immer drei Möglichkeiten, die Gefahr eines Herzinfarkts zu bannen:

   

Woraus wird bei einem Bypass die Umleitung gebaut?

Häufig aus einer körpereigenen Arterie. Früher wurden zur Überbrückung immer Venen verwendet, meist aus dem Oberschenkel. Das ist heute immer noch eine Option, aber nicht die erste. Die Entscheidung, aus welchem Blutgefäß die Umleitung gebaut wird, hängt aber letztlich immer von der individuellen Situation ab. Vom Zustand der Arterien und Venen, aber auch von der Lokalisation des Engpasses am Herzen.

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Kann man durch eine Bypass-Operation Gedächtnisprobleme bekommen?

Ja. Allerdings ist bis heute unklar, warum das so ist. Es gibt zahlreiche Vermutungen, aber keine davon ist bewiesen. Die Gedächtnisprobleme nach einer Bypass-Operation treten auch nicht bei jedem Behandelten auf, allerdings schon deutlich gehäuft.

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