Muss man sich wegen eines WPW Syndroms operieren lassen?

Nicht jeder mit Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom) muss behandelt werden. Ob eine therapeutische Maßnahme notwendig ist, hängt von der Schwere der Symptome, der Gefahr gefährlicher Herzrhythmusstörungen und möglichen Begleiterkrankungen am Herzen ab.

 

Mit einer Operation kann vielen Betroffenen geholfen werden. Bei der sogenannten Katheterablation lassen sich die für den zu schnellen Herzschlag verantwortlichen zusätzlichen Leitungsbahnen mit hochfrequentem Strom veröden, so dass diese keine Erregungen mehr leiten können. Die Katheterablation ist in über 90% der Fälle erfolgreich und bedeutet für die Betroffenen eine dauerhafte Heilung.

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WPW-Syndrom: Beschwerden und Behandlung

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